• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Schulentwicklungsplan ist kein großer Wurf

06.02.2018
Betrifft: „So will die Stadt für gute Schüler sorgen“, zum neuen Schulentwicklungsplan für Oldenburg (NWZ vom 31. Januar)

Wie die Stadt ihren Vorschlag zur Schulentwicklungsplanung als „Sicherung des Schulfriedens“ beschreibt, das ist doch eher Schönfärberei einer problematischen Entwicklung: Fast alle Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund nach der Grundschule landen in den Oberschulen, während immer mehr Eltern ohne Migrationshintergrund ihren Nachwuchs auf die Gymnasien schicken – und ihn so schützen vor all den Integrations- und Inklusionsaufgaben, mit denen sich die Oberschulen und die Gesamtschulen herumschlagen müssen.

Wer das ändern will, der muss eher von den Gymnasien erwarten, dass sie sich in zusätzliche Gesamtschulen umwandeln, als von den Oberschulen. Auf diese Weise entstünde in mehr Schulen die so gelobte „einmalig gute Schülermischung aus allen Leistungsgruppen“. So würden mehr Schülerinnen nicht nur zu Höchstleistungen in Mathematik gebracht, sondern auch in gesellschaftlicher Integrationsbereitschaft – und die ist bitter nötig.

Hansjuergen Otto
Oldenburg

Karsten Röhrs Artikel ist wohl nur zu erklären, wenn man den Artikel der Tageszeitung „taz“ über die NWZ kennt: „In 11 Schritten zum Meinungsmonopol“. Schritt 1: Lieben Sie die Region und die Stadt, für die Sie die Zeitung machen. Diese Liebe von Karsten Röhr wird deutlich, wenn er die absolut inkompetenten Vorstellungen des Schulamtsleiters Welp lobpreist. Oldenburg ist mit Hinweis auf die von allen Parteien immer wieder vorrangig notwendige Digitalisierung – hier in den Schulen – Niemandsland. Anders als zum Beispiel in Großbritannien sind Smartboards (elektronische Tafeln mit Internetverbindung) in Oldenburger Schulen so gut wie nicht vorhanden. Jeder Schüler ist besser ausgestattet als die Schulen. Inklusion, Niedersachsen steht hier nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung auf dem vorletzten Platz, wird in dem Artikel nicht einmal ansatzweise problematisiert.

Vielleicht sollten Karsten Röhr und der Schulamtsleiter Welp sich einmal die Mühe machen, die Realität an Grundschulen in Oldenburg festzustellen. Unausgedachte Konzepte, die auf dem Rücken von Schülern, Lehrern und Eltern ausgetragen werden. Gott sei Dank hat die CDU als Voraussetzung für die Große Koalition die Bedingung gestellt, dass nicht nur Frauke Heiligenstadt in die Wüste geschickt wurde, sondern Kinder wieder ab der 5. Klasse in Förderschulen aufgenommen werden können.

Die IGS wäre sicher der ideale Ort, gute Konzepte von Inklusion zu realisieren. Inklusion wird solange nicht funktionieren, wie nicht die materiellen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden. Die Umsetzung der Inklusion und Integration von Migrantenkinder bleibt vorrangig ein Problem der Grundschulen.(...)

Bernd Wehage
Oldenburg

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.