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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Klassentreffen: Sich jung fühlen mit alten Freunden

28.06.2017

Oldenburg Die Organisatoren von Klassentreffen haben stets gut zu tun. Das fängt an mit dem Suchen nach den Adressen. Da sind soziale Netzwerke hilfreich – ob nun digital oder analog. Dann muss ein Termin gefunden und ein Programm organisiert werden. Das alles haben wieder einige erledigt, um vielen unterhaltsame Stunden zu bereiten.

Liebfrauenschule

67 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1997 der Liebfrauenschule Oldenburg trafen sich im Juni bei der Brückenwirtin an der Cäcilienbrücke. Mitschülerin Annika Arens hat mehr als ein Jahr lang E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Facebook-Profile von 108 früheren Mitgliedern des Jahrgangs gesammelt und das Treffen organisiert. Dass beinahe zwei Drittel davon tatsächlich gekommen sind, teilweise aus Brüssel und Zürich, zeigt, dass ein Wiedersehen nach 20 Jahren auf ein breites Interesse stieß.

Die ehemaligen Schüler bedankten sich bei der Organisatorin mit Blumen, einem Einkaufsgutschein und stehenden Ovationen. Jeder trug ein Namensschild, das sich im Laufe des Abends als hilfreich erwies, auch wenn die meisten Gesichter bekannt waren – an den Namen haperte es manchmal schon. Das traf insbesondere für die zwei Babys zu, die mit dabei waren.

Bis in die späte Nacht tauschten die Abiturienten alte und neue Geschichten aus. Interessantes hatten alle zu berichten – egal ob aus dem Familienalltag oder von der Arbeit als Bundestagsabgeordnete. Eine Handvoll Schülerinnen und Schüler ließen den Abend ihrer wieder gewonnenen Jugend noch in der Disco Amadeus ausklingen. Und am Ende ging die Sonne wieder auf – und in dem Moment waren alle wieder 20.

Herbartgymnasium

Den 50. Jahrestag ihres Abiturs an der damaligen Hindenburg-Schule (heute Herbartgymnasium) feierten neun der damals 14 Schüler. Auch deren Klassenlehrer Dr. Hans-Jürgen Lorenz konnte zumindest zeitweise teilnehmen. Nach einer Führung durch das Herbartgymnasium saßen die „Goldjungs“ bei Kaffee und Kuchen zusammen. Anschließend gönnten sie sich eine Stadtführung unter dem Motto „Was hat sich in den 50 Jahren in Oldenburg getan?“ – geleitet von Stadtführerin Ingrid Jentsch.

Der Tag klang aus im Ratskeller bei Abendessen und anschließendem Austausch von alten und neuen Geschichten. „Zum Beispiel über die ohrenbetäubenden Knallgas-Explosionen unseres Chemielehrers Indorf“, verrät einer der Ehemaligen, Herbert Kaminski.

Realschule am Flötenteich

Bis vor 35 Jahren drückten sie zusammen die Schulbank in der ehemaligen Realschule am Flötenteich. Die damalige Klasse 10c hat sich seit der Entlassung im Jahr 1982 zweimal getroffen. Nach 2007 und 2012 gab es nun ein drittes Mal. 20 von insgesamt 28 Ehemaligen folgten der Einladung von Organisatorin Petra Scholz und fanden das Wiedersehen „supertoll“. Einige reisten auch aus weiterer Entfernung an: zum Beispiel von Berlin, Badbergen, Münster und Wangerooge. Im Restaurant Bestial saßen dann alle zusammen, genossen Speis und Trank und den Klönschnack über alte und neuere Zeiten – bis spät in die Nacht herein.

Neues Gymnasium

Weißt Du noch? Das war die meist gestellte Frage beim Jubiläumstreffen Ehemaliger des Neuen Gymnasium, (NGO). Vor 50 Jahren hatten sie an der Schule ihr Abitur abgelegt. „Als vierter Abijahrgang nach der Schulgründung“, erzählt Ingrid Werner, die zum fünfköpfigen Organisationsteam des Treffens gehörte. „Damals gab es einen mathematischen und einen sprachlichen Zweig. Beide waren und sind freundschaftlich verbunden.“ 24 Ehemalige – von Hamburg bis Frankfurt am Main – reisten nun an. Mit einem kleinen Umtrunk im Brauhaus am Hafen begann das Wiedersehen. „Das Tolle ist, dass wir uns sofort wieder so zusammenfinden, als wenn erst gestern der letzte Schultag war“, beschreibt Ingrid Werner die vertraute Verbundenheit. Und so wurde denn auch wieder viel über die Schulzeit geredet und gelacht.

Darüber hinaus gab es ein vergnügliches wie lehrreiches Programm. Dazu gehörten der Besuch des NGO, wo die Gruppe von Schulleiterin Katrin Wutschke begrüßt wurde, eine Fahrt mit dem Börteboot und einen geführten Stadtrundgang. Wiedersehen wollen sich die Ehemaligen möglichst bald. „Vielleicht schon nächstes Jahr oder in zwei Jahren“, sagt Ingrid Werner.

Mittelschule Margaretenstraße

Als ehemaliger Schüler der Abgangsklasse 1954 der damaligen Mittelschule Margaretenstraße (heute Paulus-Schule) möchte Hennich Hennings, der heute in Buggingen (Baden Württemberg) lebt, ein Klassentreffen organisieren. Er war damals in der Klasse 10b – es gab die 10a (Jungs), 10b (Jungs), 10 g (gemischt). Hennings kann sich noch gut an einige Mitschüler erinnern. In einem Schreiben an die NWZ nennt er folgende Namen: Hans und Rudi Grünefeld, Martiens, Buntzlaff (vom Uhrmacher Nadorst), Thrabant, Hagestedt, Cording (Laden in Haareneschstraße, später Ford, Mercedes), Rademacher, Schmidt, Heinemann (Lehrers Sohn) „Lille“ Erkens, Buhl (ging zum Bergbau), Manfred Tiemens, Hans Ahrens, Klaus Ständer, Lothar Tjarks, Heinz Jenckner, Zemke, Kohlmorgen und Günther Hoth.

Wer Kontakt zu Hennich Hennings aufnehmen möchte, kann ihm an folgende Adresse schreiben: Obere Mühlenstraße 8, 79426 Buggingen.

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