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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Das ist alles neu zum Semesterstart

18.02.2017

Oldenburg Eigentlich hätten die Bauarbeiten schon anfangen sollen. Doch als die Studenten protestierten, weil mehrere Klausuren anstanden, organisierten die Gebäudemanager die Arbeiten rasch um. Schließlich sollen sich Studenten und Professoren freuen über das Projekt, das die Universität für die vorlesungsfreien Wochen geplant hat.

Denn aufgrund steigender Zahlen platzt die Mensa am Campus Wechloy aus allen Nähten. „Die Schlangen an der Essensausgabe reichen in den Stoßzeiten bis zum Ausgang“, berichtet Meik Möllers, Dezernent für Gebäudemanagement der Universität.

Die 1984 errichtete Mensa wird modernisiert und erweitert. Die Universität lässt zum einen Lüftungen erneuern und die Inneneinrichtung zeitgemäß gestalten. Vor allem aber wird der Bereich Cafeteria ins Foyer, das heißt ein Halbgeschoss höher, verlegt. Dadurch erhält die Essensausgabe, die im unteren Bereich verbleibt, mehr Platz. Der Oldenburger Ausstatter Hinsche Gastrowelt baut den Bereich Cafeteria mit Snacks, Kaffee und Kaltgetränken neu. Mit bequemen Sitzgelegenheiten und einem modernen Ambiente soll der Aufenthalt wesentlich attraktiver werden, hoffen Möllers und Carsten Steinbrenner von der Bauplanung der Universität.

Auf einer Emporen-Fläche, bislang für eine Ausstellung physikalischer Erfindungen genutzt, entstehen zusätzliche Sitzgelegenheiten. Auch nach 18 Uhr, wenn die Mensa schließt, stehen Kaffeeautomaten zur Selbstbedienung bereit.

Ebenfalls neu wird der Seiteneingang zur Mensa, der behindertengerecht umgestaltet wird. Zudem steht noch vor dem Start des Sommersemesters eine Erneuerung der Toilettenanlage an. 1,9 Millionen Euro für all diese Arbeiten stehen bereit. Doch Möllers und Steinbrenner haben bereits einen zweiten Bauabschnitt geplant. Sobald die Mittel zur Verfügung stehen, sollen unter anderem die Küchenräume erneuert und vergrößert werden. Der Zeitplan für dieses Projekts ist aber noch offen. Vorarbeiten für die neue Küche nehmen die Bauarbeiter bereits jetzt in Angriff.

Weit mehr Geld nimmt die Universität zeitgleich für zwei neue Labore in die Hand. Aufgrund der steigenden Studentenzahlen, unter anderem durch den Aufbau der medizinischen Fakultät, entstehen in Modulbauweisen zwei Gebäude mit jeweils 650 Quadratmetern Fläche. Für jedes Gebäude kalkuliert die Universität mit Kosten von 2,9 Millionen Euro – besondere Ausstattungswünsche wurden nicht berücksichtigt.

Ursprünglich sollten die Labore in Containern untergebracht werden, sagt Möllers. Vor allem wegen der starken Nachfrage für die Unterbringung von Flüchtlingen seien die Preise aber stark gestiegen. Bei der Angebotslage hätten sich die qualitativ besseren Modulbauten – die vorgefertigten Bauteile müssen vor Ort nur noch zusammengesetzt werden – als wirtschaftlich günstiger erwiesen. Somit fiel die Entscheidung gegen Container und zugunsten der Modullösung.

Die Laborgebäude ähneln dem neuen Finanzamt, das in diesen Tagen neue Räume am Stubbenweg bezieht. Bei beiden Projekte hatte sich der selbe Anbieter, Alho Systembau, durchgesetzt. „Unschlagbar schnell“, lobt Möllers die Bauweise. „Die Module wurden im September angeliefert und wurden im Dezember übergeben.“

Die Labore, die sich auf den ersten Blick von einem normalen Neubau nicht unterscheiden, entstehen hinter dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und und bei „Nessi“, dem neuen Forschungszentrum Neurosensorik und „Sicherheitskritische Systeme“ im Department für Medizinische Physik, beide auf dem Campus Wechloy.

Im März sind die Räume betriebsbereit, hoffen Möllers und Steinbrenner. Stimmt die Gewerbeaufsicht zu, erfüllen die Labore erhöhte Sicherheitsanforderungen (S-2-Labor). Dann kann dort auch mit genveränderten Organismen geforscht werden.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101
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