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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Uni für Oldenburg ein Jungbrunnen

05.12.2014

Oldenburg Die Universität als Jungbrunnen: Oldenburg wäre eine schrumpfende Stadt, gäbe es die Hochschulen nicht. Zu diesem Fazit kam Stadtsoziologe Dr. Norbert Gestring am Mittwochabend während einer Podiumsdiskussion im Schlauen Haus im Zuge der Ausstellung „Wolkenkuckucksburg – Was wäre die Stadt ohne die Universität?“. Studierende des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“ der Universität hatten das Projekt entwickelt.

Ohne Hochschulen wäre Oldenburg nicht um etwa 20.000 Einwohner seit 1990 gewachsen, meinte Stadtforscher Gestring. Wie in Bremen auch, sei es nicht eben Liebe auf den ersten Blick zwischen Uni und Stadt gewesen, aber dafür inzwischen um so gewinnbringender.

Einig war er sich mit Stadtbaurätin Gabriele Nießen, dass das Jahr 2009 Oldenburg mit dem Programm der „Stadt der Wissenschaft“ sowie der European Medical School noch einen Schub gegeben habe. „Wir stimmen uns heute in vielen Bereichen mit den Hochschulen ab“, erklärte sie mit Blick auf die Vernetzung des sogenannten Wissenschaftsbandes von Wechloy, Haarentor entlang der Ofener Straße Richtung Innenstadt.

Doch nicht nur Wachstum, Kaufkraftsteigerung und verbesserte Innovationsbereitschaft in der Stadt gehen auf das Konto der Universität, sondern auch die erhöhte Lebensqualität: So skizzierte Gabriele Nießen, dass einige Quartiere – wie etwa das Dobben- oder Haareneschviertel – eine Renaissance erlebt hätten. Die multikulturelle Vielfalt eines Uni-Standorts habe die Struktur einer Behördenstadt abgelöst. Gestring lenkte den Blick auf die kulturelle Bereicherung durch Theater, Musik und vieles mehr.

Dennoch stimmte er einer Studierenden aus dem Publikum zu, dass Oldenburg – anders als Göttingen – keine Studentenstadt sei. Nicht zuletzt, da viele am Wochenende nach Hause führen. Gabriele Nießen hofft, dass sich das Universitätsviertel mit mehr Gastronomie und ähnlichem noch stärker rund um die Uni entwickele. Durch den Bahnhaltepunkt in Wechloy setzt sie auch auf eine andere Form der Mobilität. Das künftige Wachstum der Uni sieht sie nicht im Westen, da dort Hunteniederung und Schutzgebiete Grenzen setzten.

Für Studierende bringt das Wachstum in Sachen Wohnungssuche allerdings auch Herausforderungen: Bezahlbarer Wohnraum bleibt knapp. Noch bis 2025 rechnet die Stadt mit Wachstum.


     www.wolkenkuckucksburg.com 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

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Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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