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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Unruhe unter den Philosophen an der Uni Oldenburg

11.11.2013

Oldenburg Die Fachschaft Philosophie an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg kommt nicht zur Ruhe. Nach der „Zwangspensionierung“ von Prof. Dr. Ulrich Ruschig vom Institut für Philosophie (NWZ  berichtete) sind es nun Studierende, die sich über eine „desolate Verfassung der demokratischen Struktur“ beklagen.

Im Sommersemester hatte das Dekanat der Fakultät IV die Wahl eines neuen Studiendekans formal gelenkt. Die Studienkommission schlug einen Lehrenden des Instituts für Philosophie vor. Das Dekanat erklärte im Anschluss an eine Rechtsprüfung diesen Vorschlag für ungültig. Das Niedersächsische Hochschulrahmengesetz sieht vor, dass ein(e) Hochschullehrer(in) in dieses Amt gewählt werden darf. Vor diesem Hintergrund scheint nach Ansicht der Studierenden der Einwand seitens des Dekanats formal korrekt gewesen zu sein. Beispiele aus anderen Fakultäten bezeugten aber, dass die Besetzung des Studiendekan-Postens mit Nicht-Hochschullehrern möglich sei. Das Dekanat schlug mit Prof. Dr. Mark Siebel einen eigenen Kandidaten vor, der dann zum neuen Studiendekan gewählt wurde.

Die Empörung der Studierenden war groß. Einem Studenten, der sich aus Protest gegen die Wahl in der Fakultätsratssitzung auf den Sitzungstisch gesetzt hatte, wurde mit der Prüfung eines Hausverbots gedroht.

Die Behauptung der Studenten, das Institut für Philosophie stehe im laufenden Wintersemester mit zwei unbesetzten Lehrstühlen da, wies Universitätssprecherin Corinna Dahm-Brey auf Nachfrage der NWZ  unterdessen zurück. Es seien Honorarkräfte eingestellt worden. Gegen die Pensionierung Ruschigs hatten sich rund 400 Studierende und Lehrende in einer Petition ausgesprochen.

Die Studenten befürchten nun, dass sich die Studienbedingungen (Verschulung, Anwesenheitslisten und mehr Prüfungsleistungen) verschlechtern werden. Dass sich etwas ändern soll, bestätigte Dahm-Brey. Über das „Was“ werde mit den Studierenden an Runden Tischen gesprochen.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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