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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

HOCHSCHULSPORT: Vom Hörsaal zum Tempodrom

05.10.2005

OLDENBURG Das Tempodrom besuchen bis zu 400 Sportler. Der Erfolg basiert auf dem Breitensport.

von Thomas Husmann OLDENBURG - Dienstagabend, 19.15 Uhr – auf den Campus am Uhlhornsweg kehrt langsam das Leben zurück. Autos werden geparkt, Räder abgestellt, andere kommen zu Fuß. Alle haben ein Ziel, die große Sporthalle der Universität. „Das Tempodrom lockt die Massen, 300 bis 400 sind es an manchen Abenden“, erzählt Irena Janssen, wissenschaftliche Hilfskraft beim Hochschulsport und für die Organisation und den Bereich Fitness verantwortlich. Und das sind längst nicht nur Studierende oder Mitarbeiter der Universität, die Kurse sind für alle offen.

„Das Tempodrom steht beispielhaft für das Erfolgsmodell Hochschulsport, das sich in den letzten 30 Jahren in der Universität entwickelt und etabliert hat“, sagt Martin Hillebrecht, der mit Juri Ramke hauptamtlich die zentrale Einrichtung der Universität leitet. Anfangs argwöhnisch von den örtlichen Sportvereinen beäugt, die Konkurrenz im Kampf um die Mitglieder fürchteten, hat sich der Hochschulsport fest als ergänzendes Angebot in der Stadt etabliert.

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„Von Konkurrenz kann keine Rede mehr sein, im Gegenteil, wir kooperieren mit den Vereinen“, freut sich Hillebrecht, „zum Beispiel mit dem Oldenburger Ruderverein, auch mit dem Golfplatz Hude und den Reitsportfreunden Wehnen.“ Im TuS Bloherfelde wird Unihockey gespielt, die meisten Mitglieder dieser Abteilung kommen aus dem Uni-Umfeld. „Die Verkrustungen sind aufgebrochen, die Vereine wesentlich offener für Neues als früher“, meint Hillebrecht. Hervorzuheben sei die Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund.

„Der Ansturm auf das Angebot beim Hochschulsport ist ungebrochen, manche Kurse wie das Babyschwimmen oder Tai Chi sind regelmäßig nach wenigen Minuten ausgebucht“, erzählt Irena Janssen. Besonders beliebt sind der Fitness- und Gesundheitsbereich mit Rückengymnastik und Yoga. Die Altersspanne der Teilnehmer reicht vom Babyschwimmen bis zum Seniorensport mit über 80-Jährigen. Der Anteil der Studierenden liegt bei den Ballspielen bei nahezu 100 Prozent, beim Schwimmen und Seniorensport dominieren Externe, in den anderen Kursen und Veranstaltungen mischen sich Studierende und Nicht-Studierende munter.

Das Erfolgsgeheimnis beruht auf dem konzeptionellen Schwerpunkt Breitensport. „Andere Universitäten, wie Hamburg oder Göttingen, die finanziell deutlich besser ausgestattet sind, haben sich dem Spitzensport verschrieben“, erklärt Juri Ramke. Und weiter: „Wir wollen lieber miteinander und nicht gegeneinander Sport treiben.“

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