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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Gebrauchte Labore für Uni Oldenburg schweben ein

09.11.2019

Wechloy Dass man Handys, Spielzeug oder Kleidung gebraucht kaufen kann, ist keine Neuigkeit. Aber ganze Labortrakte? Die Universität Oldenburg hat in diesem Bereich tatsächlich ein Schnäppchen gemacht. Ein Lieferung über einen Paketdienst war in diesem Fall allerdings leider nicht möglich.

Zwei Schwerlasttransporter waren in der Nacht zu Freitag am Campus Wechloy eingetroffen, einen Tag später als ursprünglich geplant. Auf der langen Strecke von Innsbruck aus war allerdings fast zu erwarten, dass nicht alles glatt läuft. Mit einer Verspätung von 24 Stunden konnten indes alle Beteiligten sehr gut leben.

In Österreich habe man insgesamt sechs Labor-Module günstig ankaufen können, teilte die Uni in einer Pressemitteilung mit. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro, die die Universitätsmedizin aus eigenen Mitteln trägt. Die vier fehlenden Gebäudeteile sollen im der kommenden Woche in Oldenburg ankommen. Daher bleibt der Küpkersweg in Höhe der Universität auch noch bis voraussichtlich Mittwoch, 13. November, voll gesperrt (auch für Fußgänger und Radfahrer). Ausweichen können Autofahrer am besten über den Drögen-Hasen-Weg.

Mit dem Bau erhält die Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften neue Labore für ihre Forschungsvorhaben. Das Gebäude mit insgesamt rund 600 Quadratmetern Nutzfläche entsteht auf dem Campus Wechloy in unmittelbarer Nähe des Forschungsbaus Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme. Die Dauer der Nutzung ist auf acht Jahre ausgelegt. Ein weiterer Modulbau, der in den kommenden Monaten neben dem Laborbau entsteht, wird zudem Büros für die Universitätsmedizin beherbergen.

Wolfgang Heß (links) und Hermann Saathoff bereiten den Untergrund vor.

Ein Spezialkran platzierte die ersten Module am Freitag zunächst provisorisch auf dem Erweiterungsgebiet in Wechloy. Sobald die Fundamentarbeiten, das Einrichten der Baustraße und die Verlegung von Leitungen erfolgt sind, werden die Labormodule in ihre endgültige Position gebracht. Für den eingesetzten Kran war das Heben und Platzieren dieser Last unproblematisch, berichtete Marco Möller von der Firma Ulferts & Wittrock. „Der könnte noch viel mehr anheben. Er ist nun mit Spielraum auf 37 Tonnen eingestellt.“ Die Stahlkonstruktion mit Alu-Wellblech-Fassade mit einer Länge von 14,8 Metern und einer Breite von 5,6 Metern wiegt allerdings „nur“ 32 Tonnen.

Beim Platzieren war allerdings Genauigkeit gefragt. Der verdichtete und mit Plattenbelegte Boden war offensichtlich nicht präzise genug vorbereitet worden. Nachdem das erste Modul stand, musste es doch noch einmal angehoben werden, um den Untergrund noch etwas zu begradigen.

Die medizinische Fakultät reagiert mit der Vergrößerung auf den gestiegenen Bedarf an Räumen, teilte die Universität mit. Voraussichtlich werden die Abteilungen Physiologie, Immunologie, Medizinische Genetik und Neurochirurgie die Räume im Spätsommer 2020 beziehen.


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Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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