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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Naturschutz: Weg frei ins Fledermaus-Quartier

27.09.2016

Eversten /Wildenloh Das Waldhaus Wildenloh der „Wurzel gGmbH“ verfügt jetzt ganz offiziell über ein Fledermaus-Biotop. Am Sonnabend wurde das umgestaltete Areal im Rahmen des Herbstfestes offiziell vorgestellt und so gewissermaßen den Fledermäusen übergeben. „Jetzt hoffen wir, dass die entstandene Höhle auch von den Fledermäusen angenommen wird“, wünscht sich Jürgen Elberling, Geschäftsführer der „Wurzel gGmbH“.

Vor gut zwei Jahren wurde die Idee, einen Winterschlafplatz für Fledermäuse zu schaffen, entwickelt. Mit finanzieller Unterstützung der Bingo-Lotterie und der Umweltstiftung Niedersachsen konnte im März der Umbau einer alten Garage zu einer Fledermaushöhle in Angriff genommen werden. Die Höhle ist so gestaltet worden, dass eine ständige hohe Luftfeuchtigkeit gewährt ist.

An der Decke angebrachte Porotonsteine dienen als Schlafmöglichkeiten. Um Fledermäuse auf die Höhle „aufmerksam zu machen“, wurde davor ein Teich angelegt. „Wir hoffen, die Tiere durch Insekten anlocken zu können. Sollte es in diesem Jahr noch nicht klappen, sind wir auch nicht böse darum“, so Elberling. Als Gast begrüßte er zur Eröffnung die Vorsitzende der Bingo-Stiftung Niedersachsen, Sigrid Rakow.

Neben der Einweihung der Fledermaushöhle konnten die kleinen und großen Besucher des Herbstfestes viel Abwechslung erleben. Es wurde mit Naturmaterialien gebastelt, kleine Traumfänger entstanden, Stockbrotbacken wurde angeboten, die Niedersächsischen Landesforsten informierten über Eulen und Marder, selbst gepresster Apfelsaft konnte getrunken und Panflöten hergestellt werden. Darüber hinaus informierten die Mitarbeiter der „Wurzel gGmbH“ über die Arbeit in diesem Haus.

Vor vier Jahren wurde die damalige Gaststätte Wildenloh der Familie Kracke geschlossen und von der Gesellschaft übernommen. Seitdem werden die umgebauten Räumlichkeiten für Arbeiten mit Kindergartenkindern und Schülern genutzt. Den Kindern soll die Natur nähergebracht werden, um ihnen Zusammenhänge klarer zu machen. So entstand unter anderem in den letzten Monaten zusammen mit Schülern der Grundschule Babenend ein Naturgarten.

Abgeschlossen sind die Umbauarbeiten in der ehemaligen Gaststätte Kracke allerdings noch nicht. Es sollen noch Seminarräume entstehen, um hier Platz zu schaffen für Fortbildungen von Erwachsenen in der Naturpädagogik.

Die Verantwortlichen der gemeinnützigen gGmbH hoffen, im kommenden Jahr damit beginnen zu können.

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