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Harry und Meghan sind nicht mehr „Königliche Hoheit“
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Aktualisiert vor 26 Minuten.

Britisches Königshaus
Harry und Meghan sind nicht mehr „Königliche Hoheit“

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Weißer Campus lockt Ärzte-Nachwuchs

19.06.2012

OLDENBURG Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende erstmals in Deutschland grenzüberschreitend eine Medizinerausbildung mit Bachelor- und Masterabschluss in den Niederlanden (Groningen) und medizinischem Staatsexamen in Deutschland (Oldenburg) beginnen. Es handelt sich um das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt European Medical School (EMS) Oldenburg-Groningen.

In dem binationalen Projekt entstehen 40 neue Medizin-Studienplätze in Oldenburg. Je ein Jahr des Studiums wird in Oldenburg oder in Groningen absolviert, so dass auch Sprach- und Kulturkenntnisse des jeweils anderen Heimatlandes vermittelt werden. Niedersachsen fördert das Projekt mit 50 Millionen Euro. Die Studienplatzvergabe erfolgt ausschließlich über die Stiftung für Hochschulzulassung.

Es wird einen Zusammenschluss mit den Oldenburger Kliniken (Evangelisches Krankenhaus, Pius Hospital, Klinikum Oldenburg) geben. Diese sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Klinikum Oldenburg

Größter Arbeitgeber in Oldenburg ist das Klinikum an der Rahel-Straus-Straße mit 2400 Mitarbeitern. Sie versorgen jährlich etwa 31 000 Patienten vollstationär und 1300 Patienten teilstationär. Dazu kommen circa 77 000 ambulante Behandlungen im Jahr – Tendenz steigend. Derzeit hat das Haus insgesamt 800 Betten.

Rund ein Drittel der Patienten kommt aus Oldenburg, zwei Drittel aus der gesamten Region in einem Radius von rund 100 km. Unter dem Dach des Klinikums finden sich wichtige interdisziplinäre medizinische Zentren, zum Beispiel das Herz-Kreislauf-, das Perinatal-, das Brust-, das Prostatakrebs-, ein großes Ambulantes OP-Zentrum sowie das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Die Institute des Klinikums (Labor, Mikrobiologie, Hygiene, Radiologie, Apotheke) sind auch für eine Reihe der Nachbarkrankenhäuser als Dienstleister oder Vollversorger tätig.

Das Klinikum ist auch Ausbildungsstätte – eine der größten im Nordwesten. Es bildet in allen vorhandenen medizinischen Fachrichtungen Medizinstudenten der Universität Göttingen und Ärzte in der Weiterbildung aus. Knapp 300 Ausbildungsplätze werden in nicht-ärztlichen Ausbildungswegen (unter anderem Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Hebammen, MTA Labor und Radiologie, Arzthelferin, Bürokaufleute) vorgehalten. Mit den benachbarten Kliniken unterhält das Haus außerdem als Angebot der Fortbildung das „Bildungsnetzwerk“ sowie gemeinsame Weiterbildungsangebote.

Das Klinikum verfügt über einen Babynotarztwagen. Jährlich müssen kranke Neugeborene und Säuglinge aus Kinder- und Entbindungskliniken der Region in Spezialkliniken, wie das Kinderkrankenhaus des Klinikums, verlegt werden. Die kleinen Patienten stellen dabei besondere Anforderungen an den Transport. Der Baby-Notarztwagen „Felix“ hat eine völlig neu entwickelte Sicherheits- und Federungstechnik, die auf die speziellen Bedürfnisse auch der kleinsten Neugeborenen ausgerichtet ist. Ein einzelnes Fahrzeug kostet allerdings über 200 000 Euro. Der Erlös der vergangenen NWZ -Weihnachtsaktion kam daher „Felix“ zugute.

Ev. Krankenhaus

Das Evangelische Krankenhaus blickt auf eine lange Tradition zurück: Über hundert Jahre ist es her, dass der Pastor der Lambertikirche, Johann B. A. Pralle, einen Verein zum Bau des Evangelischen Krankenhauses gründete. Ein menschliches Krankenhaus sollte es werden – das war das Ziel der engagierten Bürger.

Als das Krankenhaus fertig gebaut war, hatten dort 56 Patienten Platz. Mit großen Schritten entwickelte sich das „Evangelische“ weiter: Spezialärzte für Chirurgie, Hals-Nasen-Ohren-, Frauen- und Augenheilkunde nahmen ihre Arbeit auf und es entstanden die ersten Fachabteilungen.

Heute gehören zum Evangelischen Krankenhaus mit seinen über 393 Betten am Steinweg das HNO-, das Chirurgische und das Neuro-Zentrum sowie die Klinik für Anästhesie-, Schmerz- und Intensivmedizin, die Frauenklinik sowie die Medizinische Klinik. Es verfügt außerdem über ein Ambulantes OP-Zentrum.

In seiner staatlich anerkannten Krankenpflegeschule bildet das Evangelische Krankenhaus insgesamt 85 Gesundheits- und Krankenpfleger in drei Kursen aus. Der praxisnahe Unterricht in der Krankenpflegeschule wird durch Lehrer für Pflegeberufe und Fachdozenten vermittelt. Die praktische Ausbildung, die einen Einblick in unterschiedliche Fachbereiche der Klinik sowie in ambulante Einrichtungen und die Psychiatrie ermöglicht, wird durch Mentoren, Anleiter sowie die jeweilige Kursleitung begleitet.

Träger sind die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oldenburg, das Diakonische Werk Oldenburg und der Evangelisch-lutherische Oberkirchenrat Oldenburg.

Pius-Hospital

Ursprünglich war das Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Pius als Ort der Barmherzigkeit für Arme und Bedürftige gedacht. Heute ist das Pius-Hospital an der Georgstraße mit 405 Betten und über 1000 Mitarbeitern das größte katholische Krankenhaus im Nordwesten Deutschlands. Menschliche Wärme, eine große Fachkompetenz und modernste Technik prägen das Schwerpunktkrankenhaus mit seinen 13 Kliniken und Fachabteilungen. Hoch spezialisierte Kompetenzzentren erfüllen zusätzlich den Bedarf einer besonders anspruchsvollen Behandlung, insbesondere im onkologischen Bereich.

Zahlreiche Baumaßnahmen verschaffen den Patienten seit 1999 schönere Räume und den Kliniken mehr Platz sowie ein freundliches Ambiente. Wenn die derzeit geplanten baulichen Entwicklungen abgeschlossen sind, wird das Pius-Hospital, das Anlaufstelle für Menschen aus der gesamten Region ist, über eine Fläche von 29 000 Quadratmetern verfügen.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen ist das Pius zudem Teil des medizinischen Oberzentrums Oldenburg. Besondere Schwerpunkte stellen die Bereiche Tumor-Behandlung, organerhaltende Gynäkologie, Lungenheilkunde, Thorax- und Gefäßchirurgie, Augenheilkunde, Endoprothetik der großen Gelenke, Schilddrüsentherapie und Nuklearmedizin dar.

 @   http://www.klinikum-oldenburg.de

 @   http://www.evangelischeskrankenhaus.de

 @   http://www.pius-hospital.de

 Stiftung für Hochschulzulassung @   http://www.hochschulstart.de

Zentrale Studienberatung der Universität Oldenburg @   http://www.studienberatung@uni-oldenburg.de

0441 - 798 44 05, Campus Haarentor, Gebäude A3, Raum 1-110 Besucheranschrift: Uhlhornsweg 49-55

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Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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