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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Wie man Gerüche malt und Bakterien sprechen lässt

19.05.2017

Oldenburg „Im postfaktischen Zeitalter und in einer Zeit der alternativen Fakten, sind die Wissenschaften in besonderer Verantwortung, zu erklären, was sie tun.“ Mit diesen Worten eröffnete Esther Ruigendijk, Vizepräsidentin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales an der Uni Oldenburg und Direktorin der Graduiertenakademie, den 7. Science Slam.

Und genau das sollte an diesem Abend geschehen, denn sechs junge Wissenschaftler durften in zehn Minuten Inhalt und Sinn ihrer Forschung dem Publikum vermitteln. Dabei ging es nicht nur um korrekte wissenschaftliche Darstellung, sondern auch um Verständlichkeit und Unterhaltung.

Im verflixten siebten Jahr kamen die Forscher „aus ihren Kellern und Laboren der Unis auf die Bühne“ der ausverkauften Exerzierhalle und slammten um den Sieg. Die Jury kürte das Publikum und das bestimmte den Sieger durch donnernden Applaus.

Jeder Vortrag wurde mit einem „3 – 2 – 1: Science Slam!“ eingeläutet. Kurz wurde die Bühne in rotes Licht getaucht und schon ging’s los. Die Vorträge selbst waren so unterschiedlich wie die Themen. Zudem konnten die Zuschauer eine Menge lernen.

Für viele war es wohl das erste Mal, dass sie einen gemalten Geruch oder mikroskopisch kleine Maschinen aus dem Inneren ihrer Zellen sahen. Manch einer hat an diesem Abend mit Hilfe von Eiskunstlauf die Klimaentwicklung der letzten 30 Jahre verstanden oder kennt jetzt den Unterschied zwischen idealem und realem Wind.

An diesem Abend trafen gute Unterhaltung und Wissensvermittlung genau so aufeinander, wie es sich Esther Ruigendijk in ihrer Eröffnung gewünscht hatte.

Der Gewinner des Abends war Jannik Ehrich. Sein Vortrag „Wie Informationen mikroskopische Maschinen antreibt“ nahm die Zuhörer mit in den Bereich der theoretischen Physik – ein Fachbereich, bei dem die wenigsten Zuschauer vorher in Begeisterung ausgebrochen wären.

Der zweite Platz ging an Laura Wolter für ihren Vortrag „Wir müssen reden“ über die Kommunikation von Bakterien. Über den dritten Platz freute sich Jonna Wagner, die ihren Vortrag über Taifune und Turbulenzen mit eigenen Erlebnissen aus Taiwan ergänzen konnte. Weitere Teilnehmer des Abends waren Ann Kirstin Haverich, Valentin Ludwig und Mathias Mier.

„Wer hat das Gehirn?“ lautete die letzte Frage des Abends. Doch die ist schnell beantwortet: Das Gehirn haben definitiv alle, die an diesem Abend auf der Bühne standen und den Spaß an ihrer Forschung weitergegeben haben.

Organisiert wurde der 7. Science Slam vom Forschungszentrum Neurosen-sorik, der Graduiertenakademie und den Graduiertenschulen der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Staatstheater.

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