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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Hier wird Kindern Natur nahegebracht

04.10.2018

Wildenloh Stockbrotbacken, Basteln mit Naturmaterialien, Kräuterbörse und ein großer Spielbereich waren einige Attraktionen, die den kleinen und großen Besuchern des Herbstfestes im und am Waldhaus Wildenloh geboten wurden. Zum fünften Mal luden Mitarbeiter der „Wurzel GmbH“ ein, sich über die Arbeit des Hauses zu informieren und einen abwechslungsreichen Nachmittag zu verbringen.

„Wir sind vor allem eine Einrichtung, die Kindern Naturerfahrungen vermittelt“, erklärt „Wurzel“-Geschäftsführer Jürgen Elberling den pädagogischen Ansatz des Waldhauses. „Das Schwerpunktalter liegt dabei zwischen drei und zehn Jahren, wobei natürlich auch Jugendliche willkommen sind.“ Das geschehe zum Beispiel dann, wenn Schüler der Grund- und Oberschule (GOBS) Friedrichsfehn kämen. „Mit der Schule besteht ein Kooperationsvertrag, damit sie naturorientierte Pädagogik anbieten kann.“

In der „Wurzel GmbH“ (eingebunden im „Verein für Kinder“ Oldenburg) sind neben Jürgen Elberling viele Kräfte ehrenamtlich tätig. Mit Kerstin Niederheide, die den Naturerfahrungsbereich leitet, und Katrin Rothe, zuständig für den Seminarbereich, gibt es nur zwei fest angestellte Kräfte. „In diesen Bereichen benötigen wir konstante Ansprechpartner. Das ist ehrenamtlich nicht machbar“, führt Elberling dazu aus.

Als sich seinerzeit die Möglichkeit bot, das Waldhaus Wildenloh der Familie Kracke zu erwerben, stimmte der „Verein für Kinder“ zu. Reinhold Evers, Vorsitzender im Aufsichtsrat des Vereins, bewertete das Vorhaben als zukunftsorientiert für eine auf die Natur bezogene pädagogische Arbeit.

Relativ klein angefangen, hat sich zwar nichts an der Konzeption, aber einiges an der Nutzung der Räumlichkeiten verändert. Ein Teilbereich des Gebäudes mit der Großküche des ehemaligen Gesellschaftshauses in Wildenloh wurde an die Firma „Zitronengras“ vermietet, die Kindergärten und Schulen mit Essen beliefert.

Im vorderen Bereich der ehemaligen Gaststätte gibt es nun Seminarräume. „Hier wollen wir noch schauen, wie sich die Nutzung bis 2019 entwickelt“, sagt Reinhold Evers. Die Vermietung sei deshalb wichtig, weil sich die pädagogische Arbeit im Haus durch die Einnahmen trage. „Wir haben Spender, die unsere Arbeit unterstützen, was auch sehr wichtig ist, aber bekommen kein Geld von der Gemeinde oder der Stadt“, so Elberling.

Für Anke Betcke aus Friedrichsfehn ist das Haus mit seinen naturorientierten Angeboten ein Glücksfall. „Ich finde es toll, für mein Kind eine solche Alternative gefunden zu haben. Hier herrscht gegenüber anderen Vereinen eine ganz andere Dynamik. Die Kinder können sich im Wald und auch in den Räumen frei bewegen, erarbeiten in der Werkstatt und im Forscherraum selbst viele Inhalte und sind nicht Zwängen ausgesetzt.“ Seit dem Sommer ist ihr Kind in einer der drei Nachmittagsgruppen, die von der „Wurzel GmbH“ angeboten werden. Die Friedrichsfehnerin nutzte – wie andere Familien – die Räume aber auch schon, um den Geburtstag ihres Sohnes dort zu feiern. Ein weiteres Standbein in der Arbeit des Hauses, das in diesem Frühjahr auch eine Obstwiese anlegte.

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