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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Zufriedene Mienen nach Millionen-Deal

12.11.2016

Oldenburg Große Freude beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Die Finanzierungszusage des Haushaltsausschusses des Bundestages von Donnerstagabend ermöglicht die Aufnahme des Forschungsinstituts Next Energy. „Die Themen des Instituts ergänzen das Kompetenzportfolio des DLR sehr gut“, freute sich am Freitag die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund. Das Institut werde eng mit anderen DLR-Einrichtungen zusammenarbeiten.

Besonders interessant für das DLR: Die Kompetenzen der Oldenburger im Bereich Energietechnologie. Für die Energiewende seien die Kenntnisse wertvoll. Besonders im Blick seien Speichertechnologien und die sogenannte Sektorkopplung, das heißt die Kopplung von Energie, Mobilität, und Industrie beziehungsweise von Strom, Wärme und Kraftstoffen. Hier könne das DLR „einzigartige Beiträge leisten“, teilte das DLR, eines der drei großen Zentren in Deutschland in der Energietechnologie, mit.

Nach Angaben von Bernhard Milow, DLR-Programmdirektor Energie, sollte die Zusammenarbeit sobald wie möglich beginnen. Wie berichtet, zieht sich die EWE zehn Jahre nach der Gründung aus Next Energy zurück. Stattdessen steigt das aus Mitteln des Bundes finanzierte DLR ein. Mit sieben Millionen Euro jährlich steht Next Energy (120 Mitarbeiter) deutlich mehr Geld zur Verfügung als bisher (vier Millionen). Als „Sechser im Lotto“ für Oldenburg bezeichnen Beobachter deshalb die Entwicklung.

Die Universität Oldenburg, zu der Next Energy als sogenanntes An-Institut zählt, teilte mit, eine Aufnahme in das DLR sei eine „vielversprechende Zukunftsperspektive und Ausdruck hoher fachlicher Anerkennung für den Leiter Professor Dr. Agert und dessen Team“.

Neben dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde, der im Haushaltsausschuss für das Projekt gekämpft hat, begrüßen auch dessen CDU-Bundestagskollegin Barbara Woltmann und CDU-Kollege Stephan Albani die Entscheidung.

Next Energy werde in das DLR integriert – das sei nicht nur ein großer Gewinn für die Stadt, sondern für die Region, teilte Woltmann am Freitag mit. Der Forschungsstandort Oldenburg/Ammerland gewinne dadurch neben dem Helmholtz-Institut und anderen Einrichtungen immer mehr an Gewicht.“ Albani teilte mit, seit längerem liefen Planungen für eine Finanzierungsübernahme durch den Bund. Für Jubel sei es aber zu früh: Der Bundestag müsste die Ausschussentscheidung noch in der Haushaltswoche ab 21. November bestätigen.

Auch „Next-Energy-Leiter“ Professor Dr. Carsten Agert äußerte sich am Freitag vorsichtig: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Haushaltsausschusses.“ Doch zunächst sei abzuwarten, wie weitere Gremien entscheiden.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101
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