• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Zusammenhalt über viele Jahrzehnte

28.07.2015

Oldenburg Egal, wie alt man ist, so ein Klassentreffen macht einfach Spaß. Das zeigte sich in der jüngsten Vergangenheit wieder einmal – beim Wiedersehen von Klassenverbänden verschiedener Schulen und unterschiedlicher Altersgruppen.

Gymnasium Eversten

Die Jüngsten zuerst: 25 Jahre ist es her, da legten sie ihr Abitur im Gymnasium Eversten ab. An ihrer gemeinsamen Wirkungsstätte sahen sich nun etwa 40 Ehemalige des Abiturjahrgangs 1990 wieder – viele von ihnen das erste Mal seit dem Ende der Schulzeit. Schulleiter Andreas Jacob, der ehemalige Oberstufenkoordinator Klaus Friese sowie sein Nachfolger Carsten Hinrichs begrüßten die Jubilare. Auch Lehrerinnen und Lehrer, die diesen Jahrgang unterrichtet hatten, waren der Einladung gefolgt und wussten noch von Klassen- und Studienfahrten, aber auch von vielen Anekdoten aus dem Unterricht zu berichten.

Nach einer ausgiebigen unterhaltsamen Schulführung stöberten die Ehemaligen in alten Klassenbüchern, der Abizeitung 1990 und weiteren Unterlagen aus ihrer Schulzeit. Wer wollte, durfte seine Abiarbeiten einsehen und an sich nehmen.

Das GEO ist auch anderen Jahrgängen gern dabei behilflich, Klassen- oder Jahrgangstreffen zu organisieren, indem es den Organisatoren Namens- und/oder Anschriftenlisten zur Verfügung stellt. Die Kontaktaufnahme ist möglich per Mail an ehemalige@gymnasium-eversten.de oder über die Homepage unter

Schule Margaretenstraße, Abgang 1965

Noch ein Jubiläum: 50 Jahre nach ihrem erfolgreichen Abschluss an der früheren Mittelschule Margaretenstraße (heute Paulus-Schule) traf sich die damalige Klasse 10c wieder. Mit viel Mühe hatten die Initiatoren des Klassentreffens, Ulrike Winterberg, Dr. Gerhard Feye, Hans-Georg Oltmanns und Wolfgang Storandt, die Klassenkameraden aufgespürt. Einige sind nach dem Schulabschluss in Oldenburg geblieben, andere hat der Beruf oder ein Studium später nach Berlin, Bielefeld, Frankfurt, Karlsruhe, München oder Übersee verschlagen. Eine weite Anreise hatte Peter Breuer, der seit Jahren in Südafrika wohnt und für die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit arbeitet.

Für die Stadtrundfahrt hatten die Initiatoren eine Route ausgesucht, die auch die Schönheiten Oldenburgs zeigte, die vielen Bereiche der Universität erläuterte, über Forschung und Wissenschaft in allen Bereichen und innovative Firmengründungen informierte. Dass Oldenburg den Namen „Stadt der Wissenschaft“ trägt, empfanden die Teilnehmer als passend und als Herausforderung für die Zukunft.

Ein Besuch der alten Schule in der Margaretenstraße weckte Erinnerungen. Die Jungen erinnerten sich gern an die in Schulnähe gelegene Gaststätte Reil, wo man nach dem Unterricht bei Cola oder Alster diskutierte. Man dachte auch an die Lehrer, die damals nicht jedermanns Freund waren. „Betrachtet man die Klasse heute, könnte unser Klassenlehrer ,Jupp’ Göttlicher stolz sein auf seine 10c“, sagt Wolfgang Storandt. Im Oldenburger Yachtclub wurde auf Einladung eines Klassenkameraden zünftig gegrillt und gefeiert. Zum Abschluss spendete die Klasse 10c einen stattlichen Betrag von mehr als 300 Euro € für die Jugendarbeit im Yachtclub.

Mittelschule Osternburg

Auch nach 55 Jahren immer noch im Kontakt: Nicht aus den Augen verloren hat sich der Entlassungsjahrgang 1960 der damaligen Mittelschule Osternburg. Erst vor zwei Jahren hatten sich die Ehemaligen getroffen – und nun wieder. 18 frühere Mitschülerinnen und Mitschüler verlebten schöne gemeinsame Stunden. Sie reisten vom Bodensee an, aus dem Sauerland und aus dem Hamburger Raum. Auch eine Klassenkameradin, die mittlerweile in Frankreich lebt, war mit dabei. Die Oldenburger hatten kurze Wege. Später kam auch der ehemalige Physiklehrer Herr Rieken dazu.

An der Kaffeetafel im Bümmersteder Krug begann das Treffen und dort wurde auch das Abendessen genossen. Zwischendurch unternahm die Gruppe einen Spaziergang in die Hunteniederung.

Beim Klönschnack wurde wieder in Erinnerungen geschwelgt, man guckte sich alte Fotos an und erzählte von Lehrern, deren Aussprüchen und Eigenarten. Zum Beispiel dachte die Gruppe an den Klassenlehrer zurück, den man „Emil“ nannte nach „Emil und die Detektive“. Der forschte oft vergeblich nach Verursachern irgendwelcher Streiche. Einem fiel der Spruch des Englischlehrers ein. Der sagte einst mit knarzender Stimme: „Bubi, mach das Schlüsselloch sauber, dass ich dich durchpusten kann!“ Und man erinnerte sich an den „krönenden“ Abschluss der Schulzeit zurück. Da wurde der „Zerbrochene Krug“ in der Aula aufgeführt. Dekorationen und Kostüme mussten in Eigenarbeit hergestellt werden. Die Vorstellung war dann ein großer Erfolg – und für die Ehemaligen ein unvergessliches Erlebnis. In zweieinhalb Jahren wollen sie sich wieder treffen und dann weiter reden über die alten Zeiten, aber auch die neuen.

Schule Margaretenstraße, Abgang 1955

Zusammenhalt auch nach 60 Jahren: Zum achten Mal seit ihrem Abgang im Jahr 1955 von der Mittelschule Margaretenstraße trafen sich die Schüler der damaligen Klasse 10a. Diesmal ging es nach Bad Zwischenahn. Organisiert hat das Treffen wieder Robert Jänicke. Es begann mit einem Frühstück im Hotel „Haus am Meer“.

Danach ging es bei strahlendem Sonnenschein nach einem Rundgang durch die Parkanlagen am Zwischenahner Meer nach Friedeburg-Etzel zur Besichtigung der dortigen Kavernenspeicheranlage. Zwei kompetente Mitarbeiter der Betreibergesellschaft IVG (Industrieverwaltungsgesellschaft GmbH) gaben zu den technischen Anlagen und den in großen Tiefen liegenden Salzkavernen, in denen riesige Mengen Gas und Öl gelagert werden, ausführliche Informationen.

„Dass Robert Jänicke ein für alle Teilnehmer interessantes Ziel ausgewählt hatte, konnte man den zahlreichen Fragen an die Mitarbeiter der IVG entnehmen“, lobt Klassenkamerad Gerold Bunjes. Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann zur Kaffeetafel in der Rutteler Mühle. Gegen Abend war die Gruppe wieder in Bad Zwischenahn. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein mit vielen alten Geschichten aus der Schulzeit wurde das Treffen beendet.

Da waren sich die Ehemaligen längst – und schnell – darüber einig geworden, dass man sich im nächsten Jahr wieder treffen will. Der Termin steht schon fest, es ist der 9. Juni 2016.


     www.gymnasium-eversten.de 
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2108
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.