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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Universität: Zwei Millionen Euro für Oldenburger Hörforscher

16.04.2015

Oldenburg Die Erfolgsgeschichte der äußerst erfolgreichen Oldenburger Hörforscher geht weiter: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert diese nun aufgrund einhellig positiver Gutachterempfehlungen mit einem Betrag von knapp zwei Millionen Euro für weitere drei Jahre. Beteiligt sind neben dem Department für Medizinische Physik und Akustik der Universität Oldenburg auch das Kompetenzzentrum HörTech und die Jade Hochschule in Kooperation mit der Fraunhofer-Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie.

Ziel der Wissenschaftler um Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Volker Hohmann die DFG-Forschergruppe leitet, ist, das „Hören für alle“ mithilfe technischer und psychoakustischer Lösungen zu verbessern. Das hat sich die von der Universität Oldenburg koordinierte Forschergruppe „Individualisierte Hörakustik“ seit 2012 vorgenommen.

„Die Arbeiten und Ergebnisse der Forschergruppe zählen zur Weltspitze der Hörakustik“, heißt es in dem aktuellen Bewilligungsschreiben der DFG. Wie groß die Wertschätzung der Arbeit der Oldenburger Hörforscher ist, hat nicht zuletzt im November 2012 die Verleihung des Deutschen Zukunftspreises durch Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin gezeigt. Damals wurden die Hörforscher für ihre ersten positiven Ergebnisse ausgezeichnet.

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Mittlerweile sind Kollmeier und Hohmann mit ihren an diesem Projekt beteiligten 30 Kolleginnen und Kollegen schon viel weiter. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, individuelle und extrem leistungsfähige Hörsysteme zu entwickeln, die das beidohrige Hören möglichst genau abbilden.

Denn die Zahl der hörgeschädigten Menschen steigt stetig; in Deutschland ist fast jeder Fünfte betroffen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten steht eine Lösung für diejenigen Menschen, die noch kein klassisches Hörgerät brauchen, bei denen aber das eigene Hören nicht ausreicht, um in akustisch anspruchsvollen Situationen gut an einem Gespräch teilnehmen zu können – wie beispielsweise in einem belebten Café.

Die neue Technik soll die akustische Wahrnehmung in möglichst vielen Situationen für eine große Zahl von individuellen Nutzerprofilen vorhersagbar und steuerbar machen, um sie dadurch zu optimieren.

„Wir sind froh und stolz, dass wir die Gutachter mit unseren wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten überzeugt haben und unsere Vision eines Hörgeräts der Zukunft weiter verfolgen können. Für uns ist das ein schöner Erfolg“, sagt Birger Kollmeier.

In drei Jahren, wenn die zweite und somit letzte Förderphase der DFG ausläuft, wollen die Oldenburger Hörforscher einen großen Schritt weiter sein. Ihr Ziel: Etwas zu entwickeln, das als Hörgerät Schwerhörigen dient, Normalhörende wiederum als Audiogerät nutzen können.

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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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