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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Bildung

Zweite Chance für Abschluss

29.03.2019

Beruflich und sozial ohne einen Schulabschluss Fuß zu fassen, ist in Deutschland schwer. „Die Gründe, warum ein Schulabschluss nicht erreicht werden konnte, sind sehr vielfältig“, sagt Anita Rühe, als Bildungsmanagerin an der VHS Oldenburg unter anderem zuständig für den Bereich „Schulabschlüsse“. „Sie reichen von psychischen Problemen über frühe Elternschaft bis zu Drogenkonsum oder Kriminalität, wodurch gesellschaftliche Teilhabe extrem erschwert wird.“

Wer während der regulären Pflichtschulzeit keinen Abschluss erlangen konnte, hat mit einem Lehrgang zur Prüfungsvorbereitung die Möglichkeit, den Sekundarabschluss I zu erwerben und die individuellen Bildungs- und Zukunftsaussichten zu verbessern.

„Einmal jährlich im Spätsommer beginnen unsere Tages- und Abendkurse. Die Prüfung selbst wird im darauffolgenden Frühsommer vor der Landesschulbehörde abgelegt“, erläutert Anita Rühe. Die Teilnehmenden bestimmen ihr Ziel dabei selbst: Streben sie einen Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder den erweiterten Realschulabschluss an?

Innerhalb dieses knappen Jahres erlernen die Teilnehmenden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Erdkunde, Biologie, Arbeit/Wirtschaft, Geschichte und Physik (die Fächer variieren je nach angestrebtem Abschluss), die sie in die Lage versetzen, ihre Prüfungen erfolgreich zu bestehen.

DIE Chance auf Abschluss – mit viel Arbeit und Spaß

Dozentin Marjorie Scholz unterrichtet seit 2010 Deutsch und Englisch im Zweiten Bildungsweg.

Frage: Was ist für Sie das Besondere am Vorbereitungskurs gegenüber der Regelschulzeit?
Scholz: Unser Vorbereitungskurs hat gegenüber dem Unterricht an Regelschulen Riesenvorteile: Wir konzentrieren uns absolut auf das, was man für die und in der Prüfung wissen muss.
Frage: Worin besteht Ihre Unterstützung?
Scholz: Ein Schwerpunkt ist das Lernen selbst. Als Dozentin heißt das zum Beispiel, die Teilnehmenden darin zu bestärken, ihre eigene beste Lernmethode selbst zu finden und zu verfeinern. Gelassenheit ist mir wichtig; Schulstress hatten die Teilnehmenden schon zu Genüge.
Frage: Was motiviert die Teilnehmenden außerdem?
Scholz: Wir sind alle erwachsen – es ist ein Kontakt auf Augenhöhe. Die Teilnehmenden haben zum Beispiel die Möglichkeit, über die Inhalte mitbestimmen zu können. Wir – das Dozententeam – fördern, beraten, leiten an und erarbeiten den Unterrichtsstoff mit den Teilnehmenden gemeinsam.
Frage: Was begeistert Sie persönlich an Ihrer Tätigkeit?
Scholz: Ich versuche, das Beste aus den Teilnehmenden herauszukitzeln, statt jemandes Nicht-Wissen vorzuführen. Mit diesem Ansatz haben wir schon sehr vielen Erwachsenen weitergeholfen. Das macht mir superviel Spaß und ich freue mich immer wieder darauf, Teilnehmende zu ihrem Schulabschluss zu begleiten.

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