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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Bildung und Bares

24.06.2017

Zur BuFaTa (das ist die Abkürzung für Bundesfachschaftentagung) der Sonder- und Rehabilitationspädagogik kamen engagierte Studierende aus ganz Deutschland nach Oldenburg. Ziel der viertägigen Tagung war es, über aktuelle politische Themen zu diskutieren, sich in Workshops weiterzubilden sowie sich über die Studienbedingungen an den unterschiedlichen Standorten auszutauschen. Ein besonderer Fokus lag auf der Podiumsdiskussion zum Thema „Barrierefreiheit in Kultur, Freizeit und Nachtleben in Oldenburg“. Neben dem inhaltlichen Programm kamen auch gemeinsame Aktivitäten nicht zu kurz: So gab es die Möglichkeit, die Stadt und das Nachtleben Oldenburgs zu erkunden sowie bei einer Bollerwagentour norddeutsches Brauchtum zu erleben.

Natürlich macht so viel Programm enorm hungrig, so dass eine vernünftige Verpflegung gewährleistet werden musste. Und da gab es tatkräftige Unterstützung vom Technischen Hilfswerk Oldenburg (THW) am Artillerieweg. Neben der Benutzung der Küche samt aller Kochutensilien stellte das THW eine Köchin. „Ines Jähnke half uns sehr bei der Bewirtung der insgesamt 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, dankt Jana Steindorf von der Fachschaft Sonderpädagogik. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass Inklusion einen stetigen Prozess darstellt, der auch weiterhin durch engagierte Studierende aus ganz Deutschland mitgetragen werden müsse. Daher findet die nächste BuFaTa schon im Dezember statt – in Köln.

Elf Tischlergesellen

Es ist vollbracht: Elf von 17 Absolventen haben nach Ende ihrer dreijährigen Berufsausbildung erfolgreich die Gesellenprüfung vor dem Ausschuss der Tischler-Innung Oldenburg abgelegt. „Wir freuen uns, dass Sie den schönsten Beruf der Welt erlernt haben“, sagte ihnen Tischlermeister und Prüfungsvorsitzender Carsten Krömer, bevor in einer Feierstunde im Haus der Kreishandwerkerschaft Oldenburg die Gesellenbriefe überreicht wurden an: Kai Diers, Ganderkesee (Ausbildungsbetrieb Kai Drosdek), Kimberly Fischer, Wardenburg (Helmut Feldmann), Michel Haar, Hude (Sven Löwenstein Tischlermeister), Lucas Harms, Oldenburg (Hinsche Gastrobau GmbH), Timon Kegel, Oldenburg (Max Ullmann GmbH Holzwerkstätten), Lando Kropp, Wardenburg (Hinsche Gastrobau), Henry Kunst, Hude (Carstens Tischlerei GmbH & Co. KG), Léon Maximilan Praßel, Oldenburg (Helmut Feldmann), Silke Reiners, Oldenburg (Fachwerk Bildung gGmbH), Pascal Wahl, Oldenburg (Jörn Kohfeldt und Birgit Weinert GbR) und Nadja Rady, Hatten (Hinsche Gastrobau).

Zwei Gesellenstücke werden aufgrund ihrer besonderen Gestaltung für den Landeswettbewerb „Die gute Form“ (etwaige Preisvergabe bei Fachmesse „infa“ in Hannover am 22. Oktober) eingereicht. Von der Tischler-Innung Oldenburg wurde ein Sekretär aus rustikaler Eiche und ein Schreibtisch aus Ulmenholz prämiert.

Nah am Star

Schlange stehen bei Leder Holert: Die Schauspielerin Janina Uhse hatte dort alle Hände voll zu tun, denn Autogramme von dem Star der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) waren heiß begehrt. Zahlreiche Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene (insgesamt zumeist weibliche Fans) wollten der 27-Jährigen, die aus Dithmarschen stammt, nahe kommen – für eine Unterschrift, ein Selfie oder einen kleinen Plausch. Nach fast zehn Jahren wird Janina Uhse aus der TV-Serie aussteigen. Wie genau, das wird man sehen. Ihren letzten GZSZ-Drehtag hatte die Schauspielerin bereits im Mai.

Neue in der Altenpflege

Mit dem Abschlusszeugnis der Evangelischen Altenpflegeschule verabschiedete Schulleiterin Birgit Voß 17 Prüflinge in die abschließende Praxisphase. Damit wird die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft abgeschlossen. „Altenpflege braucht Leidenschaft“, betonte Voß in der Kapelle des Evangelischen Oberkirchenrates. Künftig im Kreise der Fachkollegen begrüßen kann sie: Adrejana Behrens, Caren Block-Rowold, Sabrina Brinkmann, Marlo Doneit, Stefanie Halama, Hanno Jansen, Aldona Koczorek, Heike Koopmann, Marcel Mann, Sven Meenhuis, Albina Menges, Andre Noack, Anja Oehlert, Diana Schuler, Sabrina Tietjendiers, Niklas Trautmann und Magdalena Wloch.

Hilfe fürs Elternhaus

Keine Geschenke, sondern lieber eine Spende für das Ronald-McDonald-Haus Oldenburg hatten sich Thorsten und Martina Sassen, Inhaber des Unternehmens Thorsten Sassen Gartengestaltung und Containerverleih, zum 20-jährigen Bestehen ihrer Firma gewünscht. Es kamen 1530 Euro zusammen, die das Paar nun der Hausleiterin Iris Neumann-Holbeck überreichten.

Im Ronald-McDonald-Haus am Breewaterweg finden Familien ein Zuhause auf Zeit, während ihre schwer kranken Kinder im nahe gelegenen Elisabeth-Kinderkrankenhaus behandelt werden. „Wir haben vor Jahren selbst im Elternhaus gewohnt, als unsere Tochter in der Kinderklinik aufgenommen war“, erzählt Marina Sassen. „Wir haben die Nähe zu unserer Tochter schätzen gelernt, denn wir wohnen 45 Kilometer von Oldenburg entfernt. Das tägliche Pendeln hätten wir nicht lange durchgehalten. Ich arbeite bereits seit zehn Jahren ehrenamtlich im Haus. Wir wissen genau, wie entlastend die Nähe zu seinem kranken Kind sein kann und freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende das Haus auch finanziell unterstützen können.“

Das Elternhaus beherbergt jedes Jahr 250 Familien. „Es ist schön, wie viele Familien sich mit ihrem Zuhause auf Zeit verbunden fühlen und auch Jahre später viele tolle Ideen haben uns zu unterstützen“, sagt Iris Neumann-Holbeck.

Wie die Straßenkinder

Straßenkind für einen Tag: So lautet der Titel einer Aktion des Kinderhilfswerkes Terre des hommes, die auf großes Interesse bei Konfirmanden der Kirchengemeinde Bloherfelde stieß. Sie schlüpften für einige Stunden in die Rolle von Straßenkindern: Mit typischen Arbeiten wie Schuhe putzen, Autoscheiben reinigen, Waren in Bauchläden anbieten und einem Info-Stand machten sie auf die schwierige Situation von auf der Straße lebenden Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Sie „erarbeiteten“ sehr engagiert Spenden in Höhe von 210 Euro, die an Terre-des-hommes-Projekte gehen zur Verbesserung der prekären Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen. Für sich selbst nahmen die Konfirmanden viele neue Erfahrungen mit im Bereich globaler Solidarität und Mitgestaltung.

Tierisch gut gelaufen

Kleine Finanzspritze: 350 Euro überreichte Knut Harms, Lehrer der BBS Haarentor, an das Oldenburger Tierheim. Schüler der elften Klasse der Fachoberschule für Informatik hatten im Fach Projektmanagement einen Benefizlauf auf dem Osternburger Utkiek organisiert. Etwa 60 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start auf der Strecke von 5,7 Kilometern. Die Aktiven gaben ein Startgeld von mindestens fünf Euro, das von vielen Tierfreunden großzügig aufgerundet wurde, und unterstützen damit das Oldenburger Tierheim.

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