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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

POLIZEI: 20-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall

15.07.2006

OLDENBURG Der Fahrer eines Transporters erlag gestern früh seinen Verletzungen. Vor einer Woche war er von einem Linienbus gerammt worden.

Von Rainer Dehmer OLDENBURG - Ein 20-Jähriger ist Oldenburgs fünfter Verkehrstoter in diesem Jahr. Der junge Mann starb gestern früh an den Folgen seiner schweren Lungenverletzungen, die er sich vor einer Woche bei einem Unfall auf der Bloherfelder Straße zugezogen hatte (NWZ berichtete).

Als Fahrer eines Transporters des Vereins „Speranta – Humanitäre Hilfe für Rumänien“ war er von einem Linienbus der VWG gerammt worden. Der aus Friedrichsfehn (Landkreis Ammerland) stammende 20-Jährige lag seit dem Unfall im künstlichen Koma. Der Steuerfachangestellte wachte nicht mehr auf. Gegen den 50-jährigen Busfahrer werde nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, sagt der Leiter des Unfalldienstes, Peter Gerstenberg.

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Der Busfahrer hatte nach dem Unfall ausgesagt, er sei von dem Kleinlaster gerammt worden. Im Gegensatz zur Familie des 20-Jährigen glaubte ihm die Polizei zunächst. Bei weiteren Ermittlungen mit einem Sachverständigen fanden die Unfallexperten der Polizei aber heraus, dass sich der Hergang am Freitagabend voriger Woche ganz anders abgespielt haben muss.

Der VWG-Bus, der gegen 23.40 Uhr die Bloherfelder Straße stadteinwärts befuhr, befand sich ohne Fahrgäste auf der Rückfahrt ins Depot. Laut Polizei kam der Fahrer in Höhe der Leipziger Straße in einer leichten Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er lenkte den Bus offenbar schnell nach links, kam auf die Gegenfahrbahn und prallte seitlich gegen den entgegenkommenden Kleinlaster. Der 20-jährige Fahrer wurde im demolierten Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn herausschneiden. Verletzungen erlitt auch der 21-jährige Beifahrer.

Die beiden jungen Männer hatten zuvor bei der Kreuzkirche an der Eichenstraße Material für eine Ausstellung abgeliefert. Entgegen der ersten Vermutung hatte der Fahrer auch keinen Alkohol getrunken, so Peter Gerstenberg.

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