• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Autobahn  bei Stuhr bis in die Abendstunden voll gesperrt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 7 Minuten.

Tödlicher Unfall Auf Der A1
Autobahn bei Stuhr bis in die Abendstunden voll gesperrt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Behinderte Ehefrau mit 23 Messerstichen getötet

28.04.2017

Oldenburg Im Prozess gegen den 58 Jahre alten Mann aus Oldenburg, der am 15. September vergangenen Jahres in seinem Wohnhaus am Scheideweg seine im Rollstuhl sitzende Ehefrau mit 23 Messerstichen getötet hat, ist der Angeklagte am Donnerstag zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Oldenburger Schwurgerichtskammer wertete die Tat als Totschlag im Affekt. „Wir haben das Ende einer traurigen Ehe erlebt“, sagte der Vorsitzende Richter Sebastian Bührmann.

Als Fahrschullehrer hatte der Angeklagte seine spätere Ehefrau als Fahrschülerin kennen gelernt. Doch als die Frau an MS erkrankte und auf einen Rollstuhl angewiesen war, musste die Liebe der Frau einer Verbitterung weichen. Der Angeklagte, der als schwache Persönlichkeit beschrieben wurde, hatte dem nichts entgegen zu setzen. Den Feststellungen zufolge lebte er schon seit Jahren in dem Spannungsfeld einer dominanten und geliebten Mutter und einer dominanten und geliebten Ehefrau. Die beiden Frauen mochten sich nicht.

Und dann die schwere Erkrankung der Ehefrau, die in täglichen Kränkungen ausartete. Der Angeklagte hatte aber noch seine Arbeit. Aufgrund eines Augenleidens musste er aber seine Fahrschule verkaufen und war nun jeden Tag zu Hause. Er hatte seinerzeit hinter dem Haus der Eltern gebaut. Die Situation war unerträglich, jeden Tag Streit. Die Frau des Angeklagten hatte unzählige Male bei der Polizei angerufen. Er unternahm einen Selbstmordversuch.

Am Tattag wieder Streit, Vorhaltungen, Kränkungen, Trennungsabsichten. Dann der letzte Anruf der Frau bei der Polizei. Das Gericht sah darin einen Schlüsselreiz. Der Angeklagte stach wie von Sinnen auf seine Frau ein. Die Verbindung zur Notrufzentrale war zustande gekommen. Die Tötung war aufgezeichnet worden. Schließlich erstürmte die Polizei das Haus. Da war die Frau schon tot. Vor dem Haus lag der Angeklagte. Er hatte einen weiteren Selbstmordversuch unternommen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.