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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

VERSÖHNUNGSKIRCHE: Beim Klettern am Zaun verletzt

27.05.2009

DONNERSCHWEE Es ist nur ein Provisorium – aber eines mit Ecken und Kanten. Während der Umbauphase im evangelischen Kindergarten Donarstraße sind die Kinder bis zum Herbst im Gemeindezentrum der Versöhnungskirche an der Kranbergstraße untergebracht. Damit die Kleinen nicht auf die Fahrbahn laufen, sichert ein Zaun das Areal ab. Die Elemente aus Metall stecken in Betonblöcken. Nach oben hin ragen rohe Zacken hervor.

Mit Skepsis haben die direkten Nachbarn des Kirchengeländes, Ingrid und Jann Kruse, den Zaun schon von Anfang an betrachtet. Als nun ihr fünfjähriger Sohn Joschka (er gehört nicht zu den Kindergartenkindern) darin hängen blieb und sich leicht verletzte, war aber Schluss mit der stillen Kritik.

„Joschka hatte an einem Sonnabendnachmittag seine Freunde auf dem Kirchenvorplatz gesehen und wollte schnell zu ihnen“, erzählt Ingrid Kruse. Der Junge habe ein Loch im oberen Teil des Zauns entdeckt. Beim Versuch, hindurch zu klettern, sei er stecken geblieben. „Er hatte später blaue Flecken und eine Wunde am Rücken“, so die Mutter. Schockiert von diesem Vorfall rief ihr Mann bei Pastorin Andrea Burfeind an. „Mein Ton war bestimmt nicht nett“, gibt er zu. Als Sicherheitsingenieur wisse er, dass so ein Zaun noch nicht einmal als Bauzaun genehmigt werden würde.

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In einem Schreiben an die Eltern bedauerte die Pastorin den Unfall und versprach, der Sicherheitsbeauftragte der Kirche werde sich kümmern. „Es wurden die Metallelemente mit Kabelbindern befestigt und ein Schild aufgestellt: Betreten des Grundstücks verboten, Eltern haften für ihre Kinder“, berichtet Jann Kruse, „das kann‘s ja wohl nicht gewesen sein.“

„Nein, es wird etwas passieren“, kündigt Wolfgang Wehner, Leiter der Abteilung Bau und Liegenschaften beim Oberkirchenrat, auf Nachfrage der NWZ an. Der Zaun sei noch einmal untersucht worden und man habe auch die Berufsgenossenschaft eingeschaltet. Deren Stellungnahme liege nun vor. Grundsätzlich gebe es gegen die Auslagerung des Kindergartens keine Beanstandungen. „Aber beim Zaun sollen einige Elemente ausgetauscht werden“, sagt Wehner. Man werde noch mehr verändern, als von der Berufsgenossenschaft gefordert. „Und zwar an diesem Mittwoch.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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