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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Störungen Bei Deutscher Bahn: Bis zur Reparatur der Huntebrücke dauert’s noch Monate

07.09.2016

Oldenburg Materialschäden, mangelnde Organisation und menschliches Versagen – kein gutes Bild gibt die Deutsche Bahn an vielen Punkten der Stadt ab, das gilt insbesondere für die Huntebrücke. Mehr als vier Wochen sind nun bereits vergangen, seit ein Oberleitungsschaden den Zugverkehr in und um Oldenburg für ein ganzes Wochenende lahmlegte. Bis heute werden immer wieder Störungen im Betrieb verzeichnet – darunter beschädigte Stromabnehmer der Bahnen, darunter Zugausfälle und Verspätungen. Weil das Unternehmen Bahn nur mit Zwischenlösungen arbeitet, in der Sache aber noch nicht viel verändert hat.

Immerhin: Eine Spezialfirma sei nun gefunden worden, die „alle Teile“ des abgebrochenen Trägerhalters „untersucht und mit Spezialröntgenverfahren geprüft“ habe – in der Folge werde dann eine Entscheidung darüber fallen, „was, und wie weit repariert werden“ könne, so ein Bahn-Sprecher. Das allerdings dürfte sich noch Wochen und Monate hinziehen. Bereits am Tag nach dem Oberleitungsschaden wurde gemutmaßt, dass vielleicht ein neuer Träger produziert werden müsse. Der aber kommt nicht vom Band, sondern ist eine Spezialanfertigung.

In erster Not wurde nach dem Vorfall verfügt, dass Elektrozüge auf der Huntebrücke ihre Stromabnehmer einfahren und dann wie berichtet „mit Schwung“ die Stelle passieren sollen. Das aber funktionierte in der Praxis offenbar nicht so gut wie erwartet. Lokführer hätten in den vergangenen Wochen häufiger die speziell gesetzten Signale miss- oder nicht beachtet, die Stromabnehmer nicht eingeklappt. „Das ist in den Fahrplanunterlagen gekennzeichnet“, so ein Bahn-Sprecher. Dadurch sei es zu Schäden und mehrstündigen Ausfällen gekommen. Zur bisherigen Zwischenlösung gibt es deshalb nun auch noch eine Notlösung: Im besagten „Schwungbereich“ – dort, wo die Oberleitungen heruntergerissen waren – ist nun ein stromloser Fahrdraht eingefügt worden. Die Stromabnehmer müssen damit zwar weiterhin eingeklappt werden, bei Missachtung blieben Schäden und Störungen aber überschaubar.

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Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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