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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Drei Jahre Haft für Vergewaltiger

10.03.2017

Oldenburg Das Landgericht Oldenburg hat am Donnerstag einen Asylbewerber aus Afrika zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt. Der 38-jährige Mann hatte sich wegen der brutalen Vergewaltigung einer 50-jährigen Frau verantworten müssen.

Die Vierte Große Strafkammer unter dem Vorsitz von Richterin Judith Blohm war davon überzeugt, dass der Angeklagte am 24. Juli 2016 am Wendehafen an der Doktorsklappe eine 50-Jährige vergewaltigte.

Lange hatte der Angeklagte zu den Vorwürfen geschwiegen. Doch als die Beweislage erdrückend wurde und DNA-Spuren am Tatort eindeutig mit seiner DNA übereinstimmten, redete er. Von Reue keine Spur. Plötzlich sprach der Mann von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr, ausgehend von der Frau. Sie habe den Beischlaf gegen seinen Willen gefordert.

Vor dem Sex will der Angeklagte am Tatort mit der Frau zusammen eine Flasche Rotwein getrunken haben. Aufgrund der nach Überzeugung des Gerichtes erzwungenen Sexualpraktiken hatte sich die 50-Jährige übergeben müssen. Der Angeklagte fordert nun, die Rückstände auf Rotwein zu untersuchen, um seine These vom gemeinsamen Trinken und einvernehmlichen Sex zu untermauern. Er argumentierte, die 50-Jährige schäme sich nur, mit ihm Sex gehabt zu haben. Deswegen belaste sie ihn zu Unrecht.

Die Erklärungen des Mannes verlangten den übrigen Prozessbeteiligten einiges ab. Die Vorsitzende sprach dann ein Machtwort: „Das Erbrochene wird nicht untersucht“, sagte sie. Die Kammer wies auch den Antrag auf Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens ab, das über die 50-Jährige erstellt werden sollte.

Es gebe überhaupt keine Zweifel daran, dass der Angeklagte die Frau vergewaltigt habe und sie auch die Wahrheit sage, stellte die Vorsitzende unmissverständlich klar. Die 50-Jährige habe einen absolut glaubwürdigen Eindruck gemacht und sehr differenziert und erlebnisbezogen berichtet. Das Opfer sei vor der Tat voller Lebensfreude gewesen, nun aber habe man eine gebrochene Frau angetroffen, so die Vorsitzende.

Die Frau hatte sich während der Tat kaum gegen den 38-jährigen Mann wehren können. Sie hatte sich zuvor auf einem Fest in der Innenstadt aufgehalten und gefeiert. Den Feststellungen des Gerichts zufolge waren ihr dort K.-o.-Tropfen in ein Getränk gekippt worden.

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