• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

24 Retter schlagen sich durch

02.04.2019

Haarentor Sägen, schrauben, flexen und auch zeichnen mussten sie. Um Heimwerkerqualitäten ging es am Samstag auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) Oldenburg am Artillerieweg 59 aber nicht, sondern um den Ernstfall. Angehende Helferinnen und Helfer absolvierten dort ihre Grundausbildungsprüfung. 25 waren angetreten, 24 kamen durch. Mit Bestehen der Prüfung dürfen sie nun in den regulären, ehrenamtlichen Einsatzdienst übertreten.

Ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr der Grundausbildung im THW-Regionalbereich Oldenburg liegen hinter den Helferanwärterinnen und -anwärtern. Bei der Prüfung mussten sie nun zeigen, was sie in den vielen Monaten zuvor gelernt hatten. Die Prüflinge kamen aus den Ortsverbänden Oldenburg, Westerstede, Wilhelmshaven, Leer, Emden und Varel. Die Grundausbildung im THW besteht aus verschiedenen Teilbereichen, die vor allem aus der Personen-Rettung und -Bergung stammen, sowie der Räumung von Trümmern. Ferner lernen die Einsatzkräfte auch die gesundheitlichen und rechtlichen Grundlagen, die es im Einsatz zu beachten gilt.

Auch die Prüfung gliederte sich in zwei Teile: eine theoretische Prüfung mit diversen Fragen unter anderem zu rechtlichen, technischen und physischen Grundlagen, sowie eine praktische Prüfung mit sechs verschiedenen Stationen, an denen das erlernte Wissen mit dem Gerät und den Techniken der Rettung und Bergung überprüft wird. Schließlich stand fest: Das THW hat 24 neue Einsatzkräfte im Nordwesten.

Der letzte große Einsatz des THW in Oldenburg ist gar nicht so lange her. Viele erinnern sich sicherlich an den Bombenfund auf dem Fliegerhorst, der eine großflächige Evakuierung auslöste. Am 21. Januar war es, da mussten auch die Helferinnen und Helfer des Technischen Zuges Oldenburg von der Unterkunft am Artillerieweg in Richtung Bürgerfelde ausrücken. Weil Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen die Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen wollten, musste ein Sicherheitsradius von einem Kilometer um den Fundort eingerichtet werden. Konkret hieß das: Rund 7500 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Die Schwerpunktaufgabe des THW war die Sperrung von Straßen rund um den ehemaligen Fliegerhorst. Mit rund 20 Kräften des Technischen Zuges und insgesamt fünf Fahrzeugen war man im Einsatz. Nach knapp vier Stunden war alles erledigt.

„In unserem Ortsverband beteiligen sich Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen“, schreibt THW-Ortsbeauftragte Axel Brandt auf der Homepage des THW Oldenburg. „Das Wichtigste aber: wir sind alle ganz normale Leute“, fügt er hinzu. Mit nur sehr wenigen Ausnahmen könne sich jede/r im THW engagieren;  Kontakt: Telefon   7 43 53 oder ov-oldenburg-ni@thw.de.


     www.thw-oldenburg.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.