• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Hohe Hecke versperrt Sicht

19.09.2007

OLDENBURG Weitere Hinweise für die NWZ-Aktion „Sicherer Schulweg“ sind eingegangen. Zeuge einer Situation, die bei Schulschluss für viele jugendliche Radfahrer gefährlich werden könnte, wurde Wolfgang Oehrl. Ort des Geschehens war die Kreuzung Dwaschweg/Franz-Marc-Straße. Oehrl beschreibt: „Am Dwaschweg steht ein ,Vorfahrt-beachten-Schild‘. Auf der Franz-Marc-Straße herrscht zeitweilig viel Verkehr. Die Jugendlichen – wie Erwachsenen– können jedoch nicht sehen, ob und wie weit von rechts ein Auto naht. Eine hohe Hecke verhindert jede Einsicht. Die wenigsten Jungen und Mädchen fahren behutsam vor und sehen um die Ecke, zumeist wird nach kurzem Zögern einfach weitergefahren in den Dwaschweg Richtung Kreyenzentrum. Hier hilft nur ein kräftiger Heckenschnitt.“

Nur minimalen Platz gibt es laut Anke Dongowski auf dem Rad- und Fußweg (stadtauswärts) an der Edewechter Landstraße. „Dort werden Kernbohrungen vorgenommen. Dabei stehen zum Teil Bohrwagen und andere Gefährt mitten auf dem Weg. Bei den anschließenden Pflasterarbeiten rangieren Baufahrzeuge zügig hin und her. Oft müssen Fußgänger und Radfahrer auf die Straße ausweichen. Der Weg ist nur provisorisch mit Schildern von der Fahrbahn abgetrennt.“

Auf den Herrenweg verweist Michaela Braun: „Ein paar hundert Meter bevor er in die Schulstraße mündet, gibt es eine schlecht einsehbare Kurve. Hier ist das Problem, dass der Fußweg nur durch eine weiße Markierung, die auch schon ziemlich abgefahren ist, von der Fahrbahn getrennt ist. Wenn hier ein Fahrzeug die Kurve schneidet und damit über die weiße Fahrbahnmarkierung gerät, dann befindet es sich auf gefährlicher Höhe von Fußgängern, insbesondere Kinder, die oft auf diesem weißen Streifen laufen.“ Kleine Reflektoren, die vor Jahren in dieser Fahrbahnmarkierung angebracht wurden, seien mittlerweile nicht mehr vorhanden. Michaela Braun schlägt vor, an dieser Stelle Begrenzungspfosten mit Reflektoren anzubringen.

Mit einem Appell meldet sich Karl-Heinz Kerpa zu Wort. Er rät dringend allen Radfahrern dazu, einen Helm zu tragen. Ein solcher Schutz sei für seine Enkelin bei einem dramatischen Unfall am Marschweg lebensrettend gewesen. Das Mädchen sei, weil ein Mitschüler einer Mülltonne ausweichen musste, mit dem Rad zu Fall gekommen und auf die Motorhaube eines Autos geprallt. „Dabei erlitt sie zwar einen Schlüsselbeinbruch, und das Auto bekam eine Beule, aber ihrem Kopf ist nichts passiert.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2108
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.