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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

„Muss erst jemand ums Leben kommen?“

14.04.2016

Oldenburg Sonnabend ist in der Innenstadt Autorenntag: So empfindet es ein NWZ -Leser, der als Anwohner Augenzeuge und Leidtragender der Raserei ist. Der Verlauf gehe an der Innenstadtwache der Polizei vorbei und führe um die Fußgängerzone, berichtete der Leser. Inzwischen werde sogar das Theaterparkhaus für Reifendurchdreher genutzt. Für ihn seien Lärm und Gestank unerträglich; abgesehen von Gefahren für Leib und Leben.

Die Polizei habe bei dem jüngsten Rennen erklärt, alle Fahrzeuge seien im Einsatz, sie habe keinen Streifenwagen frei. Eine Beschwerde bei der Stadt in den folgenden Tagen sei unbeantwortet geblieben.

„Muss erst jemand am Julius-Mosen-Platz ums Leben kommen? Ich verstehe nicht, wie Beamte bei dem Reifengequietsche Dienst verrichten können“, schreibt der Leser.

Die Polizei kennt Probleme mit illegalen Auto-Treffen und schreitet nach eigenen Angaben ein, sobald sie davon erfährt. „Verstöße werden von der Polizei und der Stadt verfolgt“, erklärte ein Sprecher. Dazu gehören Aufheulen von Motoren und im Kreis fahren, bis die Reifen qualmen.

Die Polizei müsse frühzeitig informiert werden, um die Personalien der Verantwortlichen aufnehmen zu können. „Je nach Anlass können auch Platzverweise ausgesprochen werden.“ Die Stadt könne zudem Untersagungsverfügungen erlassen. „Ostern 2014 hatten wir einen solchen Fall. Jetzt sind die Veranstalter vorsichtiger mit Aufrufen“, teilte die Stadt mit. Aktuell erarbeite die Polizei weitere Konzepte. Für den Bereich Wechloy sei die Firma Bünting beteiligt. Ob die Innenstadt auch am kommenden Sonnabend Autorennen bietet, bleibt abzuwarten.

Wie gefährlich solche nächtlichen Rennen sind, zeigt ein aktueller Fall aus Berlin: Erst im Februar 2016 kam dort bei einem illegalen Wettstreit ein 69 Jahre alter unbeteiligter Autofahrer ums Leben. Die beiden jungen Fahrer der rasenden Sportwagen und eine Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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