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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

SCHNEE: Im Frühlings-Winter bleibt’s weiter kalt

03.03.2006

OLDENBURG Zum meteorologischen Frühlingsanfang meldet sich der Winter zurück. Wärmeres Wetter ist noch nicht in Sicht, prophezeit der Deutsche Wetterdienst.

von thomas husmann OLDENBURG - Der Frühling hält sich nicht an seinen kalendarischen Beginn, keine Spur von Sonnenschein, ersten wärmenden Sonnenstrahlen und Mußestunden im Freien. „Nicht einmal ein Hauch vom Frühling ist zu spüren“, blickt Ingo Kepzig von der Station des Deutschen Wetterdienstes auf dem Fliegerhorst in die meteorologische Zukunft. Das bedeutet: „Bis Mittwoch nächster Woche gibt es nachts leichten Frost und tagsüber Tauwetter. Die Temperaturen pendeln zwischen minus zwei und plus zwei Grad“, sagt der Meteorologe. Und: Zwischendrin gibt’s immer wieder Schneeschauer, die tagsüber auch in Regen übergehen können.

Das ist unangenehm für die Mitarbeiter des städtischen Winterdienstes. „Mit acht großen und sechs kleineren Streuwagen bekämpften sie gestern Morgen ab 5 Uhr die Glätte auf den Straßen und Wegen“, gab Stadtsprecher Jürgen Krogmann einen Lagebericht. 80 bis 100 Leute waren im Einsatz, die werden auch in den nächsten Tagen früh aufstehen müssen. Denn: wenn es tagsüber taut, ist nachts bei Frost mit extremer Glätte zu rechnen, wenn die Nässe wieder zu Eis gefriert.Nach 20 Uhr werde grundsätzlich nicht mehr gestreut, da ende die Verkehrssicherungspflicht der Stadt. Deshalb sei man am Mittwochabend nicht mehr ausgerückt, sondern habe bis zum nächsten Morgen gewartet.

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Die Folgen des Wintereinbruchs bekam gestern das Evangelische Krankenhaus zu spüren, in dem auffallend viele Brüche und Prellungen nach Stürzen behandelt werden mussten, bestätigte Harm Windhorst von der Notfallaufnahme. Im Pius-Hospital gibt es keine chirurgische Ambulanz, aus dem Klinikum wurden keine abweichenden Zahlen gemeldet.

Die Polizei registrierte bis zum Mittag fünf Unfälle, die auf Glätte zurückzuführen sind. „Oldenburgs Autofahrer passen ihre Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen vorbildlich an“, sagte Verkehrsunfalldienst-Leiter Peter Gerstenberg. Je länger das Winterwetter anhalte, desto stärker gehe die Zahl der Unfälle zurück.

Schwerpunkt der Unfälle war der Stadtwesten, in dem es auf dem Marschweg, der Hauptstraße, dem Niedersachsendamm und dem Quellenweg kracht. Gerstenberg: „Der Schaden beträgt zusammengerechnet 7000 Euro.“ Etwas schwerer verletzt wurde um 6.55 Uhr ein 68 Jahre alter Radfahrer, der beim Verlassen seiner Grundstückszufahrt von einem Lastwagen, der aufgrund der Glätte nicht mehr bremsen oder ausweichen konnte, erfasst und zu Boden geschleudert wurde.

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