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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

KRIMINALITÄTSSTATISTIK: Internetbetrug macht Polizei zu schaffen

27.03.2009

OLDENBURG Der Waren- und Kreditbetrug im Internet verschafft der Polizei zunehmend Arbeit: 496 Fälle gab es 2008, sagte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Heinz Hensel, bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik. Das bedeutet einen Anstieg um 140 Straftaten gegenüber dem Vorjahr. Oft sind es bestellte Waren, die nicht bezahlt werden. Hensel: „Die Täter schöpfen die Verschleierungsmöglichkeiten voll aus. Es fällt schwer, ihnen auf die Spur zu kommen.“

Die Gesamtzahl der Straftaten in Oldenburg ist im vergangenen Jahr mit 17 139 (Vorjahr 17 095) konstant geblieben, bilanzierte Johann Kühme, Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland am Donnerstag. Im negativen Sinn herausragend war der Holzklotzwurf von einer Brücke auf die A 29, durch den eine Frau ums Leben kam.

Die Aufklärungsquote stieg von 51,07 auf 54,68 Prozent an. Darunter auch der Mordfall an einem Angestellten einer Spielhalle an der Nadorster Straße aus dem Jahr 1992, der aufgrund von DNA-Abgleichen gelöst werden konnte. Ein Großteil der Taten entfällt auf Fahrraddiebstähle: 2946 Räder wurden gestohlen, 16,6 Prozent dieser Fälle wurden aufgeklärt. Erfreulich sei der Rückgang bei Diebstählen von 8311 (2007) auf 7883, wovon knapp 32 Prozent aufgeklärt wurden. Auch seien weniger Menschen Opfer von „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ geworden. Die Zahl ging von 120 (2007) auf 76 (2008) zurück.

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Weniger erfreulich ist die Entwicklung bei der einfachen (1204 Fälle) sowie schweren und gefährlichen Körperverletzung (368). In 530 Fällen waren die Täter jünger als 21 Jahre, oftmals spiele Alkohol eine Rolle. Die Aufklärungsquote liegt bei 87 Prozent. Als Konsequenz aus der sich seit Jahren abzeichnenden Entwicklung verstärkt die Polizei ihre Präventionsarbeit und erhöht die Präsenz in der Innenstadt, in der es vor allem am Wochenende zu Gewaltausbrüchen kommt.

Von 1300 Graffiti-Fällen berichtete Kriminalhauptkommissar Rolf Cramer. Davon seien 800 (die bis 2006 zurückreichten) aufgeklärt worden. 22 Beschuldigte wurden ermittelt, die zwischen 16 und 25 Jahre alt sind. Gegen fünf wurde eine Verbotsverfügung erlassen. Sie dürfen keine Graffiti-Utensilien mit sich führen und müssen 250 Euro zahlen, wenn sie dennoch damit erwischt werden.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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