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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

BILANZ: Jeder zweite Fall ist ein Diebstahl

26.02.2008

OLDENBURG Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, hat in Oldenburg wieder leicht zugenommen: Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 17 095 Straftaten – 217 mehr als 2006. Jeder zweite Fall (51,1 Prozent) wurde aufgeklärt.

Die aktuelle Straftaten-Zahl ist die zweitniedrigste innerhalb der vergangenen zehn Jahren. Deshalb sieht Polizei-Chef Johann Kühme auch keinen Grund zur Sorge. „Insgesamt können wir mit der Entwicklung zufrieden sein“, sagte der Leitende Polizeidirektor am Montag bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2007.

Gekennzeichnet ist die jüngste Entwicklung von zwei negativen Trends: Die Wohnungseinbrüche und die Fahrraddiebstähle haben wieder zugenommen.

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Im Vergleich zu anderen niedersächsischen Großstädten lebt es sich in Oldenburg aber vergleichsweise sicher: Die Häufigkeitszahl (das ist die Anzahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner) beträgt 10 748 – Hannover (16 344) und Osnabrück (12 014) liegen deutlich darüber, Braunschweig (10 720) rangiert im Bereich von Oldenburg.

Mit Delikten aus dem Bereich Schwerstkriminalität waren die Oldenburger Ermittler im Vorjahr kaum befasst. Einen Mordfall mussten sie bearbeiten. Dabei handelte sich um die Todesfahrt auf der A 28, als ein 41-jähriger Geisterfahrer bei seinem Suizid vier Menschen mit in den Tod riss.

In der Hauptsache spürten die Oldenburger Polizisten Dieben nach. Fast jede zweite registrierte Straftat (48,5 Prozent) war ein Diebstahl. Dazu zählt die Polizei auch die stark angestiegenen Wohnungseinbrüche (520/+138).

Der Anteil der Rohheitsdelikte (u.a. Raub, räuberische Erpressung und Körperverletzung) ist mit 1615 Fällen nahezu konstant geblieben. Zugenommen haben aber die Körperverletzungen (1167/ +42). „Die Hand sitzt offenbar lockerer“, erklärt Heinz Hensel, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, die Zunahme.

Als Tatverdächtige ermittelte die Polizei gegen 6362 Menschen, darunter befanden sich 980 Ausländer und 381 Spätaussiedler. In Tatverdacht gerieten auch 738 Kinder und 278 Kinder.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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