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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

BILANZ: Kriminalitätskurve zeigt weit nach unten

19.04.2007

OLDENBURG OLDENBURG - Gute Nachrichten für die Stadt: Die Kriminalität ist deutlich zurückgegangen. Im Vorjahr registrierte die Polizei 16 878 Straftaten in Oldenburg – 3042 weniger als ein Jahr zuvor. Das ist der niedrigste Wert seit immerhin 17 Jahren. „Für uns ist das zunächst einmal eine positive Entwicklung“, sagte Polizei-Chef Johann Kühme gestern bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2006.

Überraschend kam der Rückgang aber nicht. Denn 2004 und 2005 hatte es die Polizei jeweils mit einer großen Betrugsserie (2400 bzw. 3000 Fälle) zu tun. Diese Serien führten damals zum Anstieg der Straftaten – und sie hatten noch weitere Folgen: Da diese Betrugsfälle alle geklärt wurden, erreichte die Polizei in beiden Jahren eine ungewöhnliche hohe Aufklärungsquote von 59 bzw. 58,8 Prozent. Nun liegt die Quote nur noch bei 50,9 Prozent. „Mehr als jede zweite Tat wurde aufgeklärt. Und im Vergleich zu 2003 haben wir uns kaum verschlechtert“, zeigte sich Kühme zufrieden mit der Arbeit seiner Beamten.

Mit Delikten im Bereich Schwerstkriminalität waren die Ermittler im Vorjahr kaum befasst. Einen Mordfall mussten sie nicht aufklären. In der Hauptsache spürten sie Dieben nach. Fast jede zweite registrierte Straftat war ein Diebstahl. Und dabei spielte der Fahrraddiebstahl (2738 Taten/minus 321) wieder die Hauptrolle.

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Sorgen bereitet der Polizei aber der Anstieg der Delikte wie Raub, räuberische Erpressung und Körperverletzung. „Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt sinkt“, so Heinz Hensel, Leiter des Zentralen Kriminadienstes.

Als Tatverdächtige ermittelte die Polizei 6506 Menschen, darunter befanden sich 1004 Ausländer. In Tatverdacht (in der Hauptsache wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Körperverletzung) gerieten auch 791 Jugendliche und 277 Kinder.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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