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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Polizei zurück in Krusenbusch

08.01.2019

Krusenbusch Es ist alles da: einbruchhemmende Fenster, eine Sicherheitsschleuse am Eingang, sogar eine Zelle. Allerdings nur eine Nasszelle mit Toilette und Dusche. Denn das Einbuchten gehört in der Regel nicht zum Arbeitsalltag in der neuen, alten Polizeistation am Beentweg 2 in Krusenbusch.

Seit August 2017 waren Krusenbusch und Tweelbäke natürlich nicht gesetzlos, aber ohne eigene Polizeistation. Das Gebäude, das zuvor an selber Stelle stand und in dem die Polizei Mieter war, war marode und nicht mehr sanierungsfähig. Der Eigentümer entschied sich für Abriss und Neubau – und bot den Gesetzeshütern an, vor Ort zu bleiben.

„Für die Übergangszeit hatten wir auch über eine Containerlösung nachgedacht“, berichtete Eckhard Wache, Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland. Stattdessen haben die Beamten aber in den vergangenen Monaten von Kreyenbrück aus gearbeitet – verbunden natürlich mit weniger Nähe zu den Bürgern im Stadtteil und dem Gerücht, dass die Polizei die Station vielleicht ganz aufgeben werde. „Aber das war nie ein Thema“, sagt Wache.

Stattdessen kehrt Polizeioberkommissar Wolfgang Ludwig wieder nach Krusenbusch zurück. Der 60-Jährige besetzt bereits seit 2006 den Posten am Beentweg. Dorthin war die Polizeistation in jenem Jahr gezogen, nachdem sie 2002 zunächst an der Tweelbäker Tredde eröffnet worden war. Ludwig zur Seite steht als Neuling im Stadtteil der 52-jährige Polizeikommissar Jan Nordhausen. Sein Vorgänger Heiner Bitter ist pünktlich mit dem Abriss des Altgebäudes in den Ruhestand gegangen.

Ludwig freut sich bereits, wieder den direkten Kontakt zum Bürger zu haben. „Wir haben keine Dienstwagen und sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, da bekommt man viel mit.“ Neben dem Dienstalltag rund um Anzeigenaufnahmen, Ermittlungen und Befragungen gehöre daher auch das offene Ohr für die kleinen Problemchen des Lebens zum Aufgabenspektrum. Das gilt auch für Nordhausen, der sich zunächst mal mit den Menschen bekannt machen will.

Das ist von der neuen Station aus deutlich angenehmer. In dem Mehrfamilienhaus stehen der Polizei 72 Quadratmeter zur Verfügung, etwa 15 mehr als zuvor. Statt eines gemeinsamen Raumes gibt es jetzt zwei Einzelbüros plus Küche, Bad, Technik- und Abstellräume. Bemerkbar macht sich der Neubau vor allem beim Raumklima. „Vorher haben wir im Winter immer mit Jacke hier gesessen“, erinnert sich Ludwig an die schlechte Isolierung. Nun rechnet Wache damit, dass man trotz gestiegener Miete („auf marktüblichem Niveau“) durch die Energieeinsparungen weniger zahlen werde als zuvor.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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