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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Mehr Rücksichtnahme nötig

11.01.2018
Betrifft: „Keine freie Fahrt auf der Fahrradstraße“, über Probleme zwischen Auto- und Radfahrern am Haarenufer (NWZ vom 3. Januar)

Der Autor dieses Artikels bzw. Kommentator scheint ein eingefleischter Fahrradfahrer (und Autohasser?) zu sein. Ansonsten kann man sich den etwas weltfremden Inhalt des Artikels oder der Vorschläge nicht zusammenreimen. (...) Als die Vorfahrtsregelungen am Haarenufer noch anders waren, waren die Verhältnisse (...) ähnlich katastrophal. Wer morgens oder mittags mit dem Fahrrad gegen die Karawane der Schüler zu fahren gedachte, konnte froh sein, zu überleben. (...)

Wenn jetzt fantasiert wird, die Heerstraßen zurückzubauen und moderne Fahrradstrecken zu bauen, sollte sich um Hunderte von Jahren zurücksetzen lassen: Verkehr mit Postkutschen und Pferdefuhrwerken, teilweise aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten auch schon problematisch, keine blöden Fahrräder, viele Fußgänger mit Transportkarren – aber raummäßig ausreichend. Nun kann man den Planern von damals den Vorwurf machen, nicht weit genug voraus geschaut zu haben: Sie hätten doch wissen müssen, dass Tausende von Kraftfahrzeugen und Fahrräder eines Tages die Straßen bevölkern würden. (...)

Für diese Problematik habe ich insgesamt keine Lösung: Alle Fahrzeuge aus der Stadt verbannen würde dazu führen, dass die Innenstädte aussterben und sich das Problem ggf. in Randbereiche verlagert. Das kann keiner wollen, es sei denn, die Nachbargemeinden. Nur Taxen oder Lastfahrzeuge mit E-Antrieb in der Stadt zuzulassen, hat auch noch einen Haufen ungelöster Probleme: Woher kommt der Strom, wo sind „Tankstellen“, wo bleiben die „ausgelutschten“ Akkus. (...) Einen Vorschlag habe ich allerdings: Wie wäre es mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung bestehender Verkehrsregeln? (...)

Gerhard Klockgether
Rastede

Das Problem sind doch längst nicht mehr die Autos.

Zitat: „Wir halten die Fahrradstraße grundsätzlich für eine gute Lösung. Hier dürfen Radfahrer nebeneinander fahren, Autofahrer müssen Rücksicht nehmen und angepasst fahren, sagt Radlobbyist Book.“

Richtig, Herr Book. Aber es spricht nichts dagegen, wenn Fahrradfahrer auch hier und da mal Rücksicht nehmen. Da hapert es nämlich zuallererst.

„Um die Situation zu verbessern ist es notwendig, die Zahl der Stellplätze zu verringern.“ Nee, um die Situation zu verbessern ist es notwendig, dass auch die Fahrradfahrer sich der gegebenen Situation anpassen – und, wenn Fahrradfahrer, verdammt noch mal, mal die Straßenverkehrsordnung lesen würden.

Mich überholen zwei, der eine rechts, der andere links. Ich fahre ein schweres Lastenrad. Da heißt es dann, vor allem bei Gegenverkehr auf genau dieser Fahrradstraße, verbissen geradeaus, damit diesen „Superschlauen“ (...) nichts passiert.

Ich plädiere nach wie vor dafür, dass Fahrradfahrer ohne anderen Führerschein dazu verpflichtet werden, eine Grundschulung in einer Fahrschule zu absolvieren und den Nachweis bei sich zu tragen haben. Schülern sollte die Polizei zu Beginn jeden Schuljahres erneut eine Schulung erteilen. Ebenfalls mit schriftlichem Nachweis. (...)

Mit den mindesten Grundkenntnissen und etwas Geduld lässt sich jedes Problem meistern, das dieser Fahrrad-privilegierten Straße schon mal ganz sicher.

Werner Lorenzen-Pranger
Bad Zwischenahn

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