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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Mehr Sozialwohnungen gefordert

16.08.2013

Oldenburg Am Stau tut sich einiges. Mit Hochdruck wird am neuen Quartier Alter Stadthafen gearbeitet: an der neuen „Huntepromenade“ (Stadt) und an den „Fleethöfen am Stau“ (ein Projekt von Kubus Immobilien). Am Mittwoch begannen im Umfeld des Kultur- und Wohnprojekts „Wagenplatz“ von privater Hand erste vorbereitende Abrissarbeiten für die weitere wohnbauliche Erschließung des Areals. Am „Alten Stadthafen“ soll auf 15 Hektar ein modernes Quartier für urbanes Wohnen, Dienstleistung und Freizeit am Wasser entstehen.

Den Abriss eines in den vergangenen Jahren als „Hafenbar“ provisorisch hergerichteten und u.a. für Partys genutzten Gebäudeteils nahmen linke Aktivisten am Donnerstag zum Anlass, die Stadtentwicklungspolitik zu kritisieren. In einer theatralischen Protestaktion wandte sich die Gruppe gegen eine Ungleichbehandlung durch die Stadt, die sie mit dem Projekt „Alter Stadthafen“ und anderen politischen Entscheidungen verbinden.

Quirin Kienker, einer der Sprecher der Gruppe, nannte den Stadthafen „ein Projekt für Besserverdienende“, das indirekt öffentlich gefördert werde, während gleichzeitig Projekte wie sozialer Wohnungsbau vernachlässigt, die breite gesellschaftliche Diskussion, wie die Stadt sich weiter entwickeln solle, gemieden und alternative nicht-kommerzielle Kunst- und Kulturarbeit wenig bis gar nicht gefördert werde.

Die Bedrohung alternativer Projekte reihe sich „nahtlos in eine Stadtentwicklungspolitik ein, die nicht so gut verdienende Menschen einfach abhängt und im Gegenzug ,die neue Elite’ hofiert“, was offenbar im Sinne des Oberbürgermeisters sei. Am deutlichsten trete dies in der Wohnungsbaupolitik zutage. Hohe Mieten, Zwangsräumungen, ellenlange Wartelisten der GSG und viel zu viele junge Wohnungslose sprächen für sich.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
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Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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