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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Betrüger kassieren nicht ab

16.01.2019

Ofenerdiek Aufmerksamen Mitarbeitern der LzO-Filiale in Ofenerdiek ist es zu verdanken, dass ein Trickbetrug vereitelt wurde. Wie Andreas Renken, Pressesprecher der Landessparkasse zu Oldenburg, mitteilt, hatten Unbekannte sich telefonisch bei einer 91-jährigen Oldenburgerin gemeldet und sich als Polizeibeamte von „Europol“ ausgegeben. Sie sagten der Frau, dass ihre persönlichen Daten bei einer Verbrecherbande aufgetaucht seien und ihr Geld bei ihrem Kreditinstitut nicht mehr sicher sei. Sie möge bitte unbedingt ihre Ersparnisse abheben und nach Hause bringen. Man würde sich wieder mit ihr in Verbindung setzen, sobald sie zu Hause angekommen sei.

Die Oldenburgerin ging anschließend zur LzO-Filiale in Ofenerdiek. Als sie ihre Beraterin bat, ihr die gesamten Ersparnisse in bar auszuzahlen, wurde die LzO-Mitarbeiterin stutzig. Gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter informierte sie die Polizei. Schnell stellte sich heraus, dass die 91-jährige Opfer eines Trickbetruges werden sollte. Das bestätigt auch Polizeisprecher Stephan Klatte der NWZ auf Nachfrage. Dieser Fall reihe sich in weitere Fälle der bundesweiten Betrugsmasche der „falschen Polizisten“ ein.

Nicht immer seien Bankmitarbeiter so aufmerksam, weiß der Polizeibeamte. Oft würden die Opfer – meist sehr alte Menschen – sich ihnen gegenüber auch nur sehr zurückhaltend geben und nicht sagen, warum sie ihr ganzes Geld abheben wollen. „Die Täter setzen die Senioren nämlich vorher unter Druck und sagen ihnen, dass auch die Bankmitarbeiter zur Verbrecherbande gehören“, erklärt Klatte. Auch die 91-Jährige sei mehrfach von den Betrügern angerufen worden.

Die Oldenburgerin hat ihr Geld nun zum Glück nicht verloren. Nach den Tätern wird laut Stephan Klatte noch gefahndet. Um den Betrügern auf die Schliche zu kommen, hätte man ihr Spiel doch weiterspielen können – mit der Seniorin als „Lockvogel“? Das kommt für die Polizei nicht in Frage. Stephan Klatte sagt: „Wir missbrauchen ältere Menschen nicht als Köder. Das könnte viel zu gefährlich werden.“

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