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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Polizei fahndet nach Feuerteufel

02.10.2017

Oldenburg Ein oder mehrere Brandstifter haben nach Angaben der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Wohngebiet im Stadtteil Osternburg heimgesucht. Gegen 0.30 Uhr wurden der Einsatzzentrale innerhalb weniger Minuten drei Brände in zwei aneinandergrenzenden Straßen in einem Wohngebiet westlich der Bremer Heerstraße gemeldet. Die Feuerwehr löste Vollalarm aus und bekämpfte die Brandstellen mit knapp 100 Einsatzkräften.

Die bislang unbekannten Täter hatten Carports und Geräteschuppen angezündet. Zwei Carports brannten aus. In der Straße Am Scheibenplatz griff ein Feuer vom Carport auf das angrenzende Einfamilienhaus über, dessen Dachstuhl völlig ausbrannte. Die beiden Bewohner des Hauses wurden vom Geräusch der berstenden Fensterscheiben geweckt und konnten dadurch das Haus rechtzeitig verlassen.

„Das Paar ist unverletzt geblieben und konnte vorübergehend bei Bekannten unterkommen“, erklärte der Dienstschichtleiter der Polizei, Malte Dylla-Röhning. Der Sachschaden der drei Brände liegt ersten Schätzungen zufolge bei insgesamt 135 000 Euro. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar.

Noch in der Nacht suchten zahlreiche Streifenwagen der Polizei die Umgebung ab und brachten dabei auch Fährtenhunde zum Einsatz. Außerdem suchten die Beamten mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera nach den möglichen Tätern.

Seit Sonntagmorgen laufen die Ermittlungen der Polizei zu den Bränden auf Hochtouren. Kriminaltechniker sicherten Spuren von den Tatorten und Ermittler führten erste Gespräche mit den Geschädigten. „Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ganz klar von Brandstiftung aus“, so Dylla-Röhning. „Alles andere wäre bei dem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zu viel Zufall.“

In den kommenden Nächten wird die Polizei den Streifendienst verstärken, um weitere Brandstiftungen zu verhindern. „Zur Panik besteht kein Grund“, versicherte Dylla-Röhning. „Die Oldenburger können aber sicher sein, dass wir alles in Bewegung setzen, um die Taten schnellstmöglich aufzuklären.“ Hinweise, die dabei helfen könnten, nimmt die Polizei unter Tel. 790 41 15 entgegen.


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Denis Krick Redaktionsleitung / Online-Redaktion
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