• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Bundesweiter Warntag: „Katwarn“-App schlägt auch in Oldenburg Alarm

08.09.2020

Oldenburg Ab diesem Jahr wird an jedem zweiten Samstag im September eine Probewarnung ausgelöst. Die nationale Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) will dadurch die Bevölkerung sensibilisieren. Am kommenden Donnerstag, 10. September, ist es so weit.

Was ist das Ziel des Warntages?

Die Bevölkerung soll mit der jährlichen Probewarnung über Gefahren aufgeklärt werden. Diese Warnungen machen auf Apps wie „Katwarn“ sowie Sirenen und digitale Werbeflächen aufmerksam. Die Funktion sowie der Ablauf der Warnung werde somit verständlicher für Bürger, wie die Stadt mitteilt.

Was heißt das für Oldenburg?

Die Stadt Oldenburg nimmt ebenfalls an diesen Warnungen teil und nutzt hierfür das „Katwarn“ System. Wer diese App installiert, erhält automatisch die jährliche Probewarnung auf sein Mobiltelefon. Es wird im Gebiet der Stadt Oldenburg nicht nur über Gefahren wie Hochwasser, Bombenbefunde oder Großbrände informiert, sondern auch über gefährliche Wetterlagen und witterungsbedingte Schulausfälle. Also werden die Oldenburger am kommenden Donnerstag durch Sirenen, Apps, Radioansagen und viele weitere Warnmittel informiert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wie wichtig sind die Sirenen noch?

Seit 2012 gibt es das „Katwarn“ System, um die Bevölkerung zu warnen und zu informieren. An diesem Warntag setzt die Stadt Oldenburg fast nur auf digitale und mediale Wege, um die Bevölkerung zu alarmieren. Zwei mobile Sirenenanlagen sollen nur die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger wecken, um sich dann genauer über Apps oder andere Medien zu informieren.

Das Zivilschutz-Sirenennetz in Westdeutschland umfasste 1990 zwar rund 80 000 Sirenen – in der Stadt selbst waren es um die 100 Sirenen – doch nach Ende des Kalten Krieges wurde dieses Sirenennetz dann vom Bund aufgegeben. Der Grund dafür war die Veränderung der sicherheitspolitischen Lage. Somit wurden die alten Sirenen in Oldenburg demontiert. Neben den hohen Kosten für ein neues Sirenennetz waren auch die detaillierten Warnhinweise über die App ein Grund, sich gegen die flächendeckende Warnung über die Sirenen zu entscheiden.

Und wer diese App nicht hat?

Zurzeit haben rund 22 700 Menschen aus dem Gebiet der Stadt Oldenburg das „Katwarn“ System installiert und können somit erreicht werden. Doch wie sollen die restlichen 150 000 Einwohner Oldenburgs am bundesweiten Warntag gewarnt werden?

Die Stadt Oldenburg erklärt hierzu, dass jeder „Katwarn“ Nutzer gleichzeitig auch als Multiplikator diene, um die Gefahrenmeldung an sein Umfeld weiterzuleiten und alle zu informieren. Somit sehe man das „Katwarn“ System lediglich als Ergänzung zu den klassischen Warnmechanismen wie Radioansagen oder Ansagen über Lautsprecherwagen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.