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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

War österlicher Funkenflug schuld am Feuer?

25.04.2019

Oldenburg /Elsfleth Erscheint in diesen Tagen das Stichwort „Waldbrand“ in der Einsatzmeldung der Feuerwehr, wird gleich die schlimmstmögliche Lage vermutet. Tatsächlich handelte es sich beim am Mittwochmorgen gemeldeten Feuer in den Bornhorster Wiesen um einen vergleichsweise kleineren Flächenbrand.

Die Oldenburger Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Einsatzkräfte aus Ohmstede waren frühzeitig vor Ort und konnten eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Waldgebiete verhindern. Eine unmittelbare Gefährdung habe aber nicht bestanden, so heißt es – was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass das so betroffene Gebiet von Wassergräben durchzogen ist.

Brandstiftung und Selbstentzündung können zwar nicht ausgeschlossen werden, gelten als Brandursache aber als unwahrscheinlich. „Für uns ist die Entstehung nicht nachvollziehbar“, heißt es aus Reihen der Berufsfeuerwehr. Ebenso nicht bestätigt, aber möglich ist, dass ein österlicher Funkenflug den Brand verursacht hat.

Nah liegende Gräben

Sei’s drum: Das Feuer war also aus bislang ungeklärter Ursache am Bornhorster Moorweg – zwischen Oldenburg und Elsfleth – ausgebrochen, um 7.30 Uhr von Zeugen an die Großleitstelle gemeldet worden. Schon kurz danach traf ein Löschzug der Berufsfeuerwehr auf dem Gelände ein, übernahm die Brandbekämpfung und Abgrenzung. Dank der Wassergräben in unmittelbarer Nähe konnte zügig gehandelt und gelöscht werden.

Die Kameraden aus Ohmstede übernahmen wenig später, kümmerten sich unter anderem um die Glutnester auf dem rund 100 mal 30 Meter langen betroffenen Flächenstück.

Im Gegensatz zum Meppener Großmoorbrand handele es sich hier nicht um eine Torf-Moor-Fläche – was den Löscharbeiten der insgesamt über zwei Dutzend Einsatzkräften ebenso zuträglich war. Gegen Mittag konnten sie wieder abrücken, allerdings wurden auch Vorkehrungen getroffen, falls ein Glutnest hier noch einmal wieder aufflammen sollte.

Kleinbrände „Standard“

Bislang blieb Oldenburg trotz trockener Periode von größeren Flächenbränden verschont. Was sich nun aber wieder häuft, sind kleinere Feuer – verursacht von Hobbygärtnern, die mit Handbrennern Unkraut auf ihren Grundstücken vernichten wollen und so auch versehentlich mal die ein oder andere Thujahecke in Brand setzen. „Das hat nichts mit der Wetterlage zu tun, sondern ist fast schon Tagesgeschäft – wie in jedem Frühjahr“, heißt es da.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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