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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Gift-Tests in Hunderten Oldenburger Dachstühlen

18.09.2018

Oldenburg Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) beginnt an diesem Mittwoch mit den angekündigten Raumluftuntersuchungen in den Häusern der drei Englischen Siedlungen Alexandersfeld, Brokhausen und Ohmstede. Die ersten 22 Staub- und Raumluftuntersuchungen finden in Wohnungen statt, in denen die Dachstühle zu Wohnraum ausgebaut wurden.

Ende vergangener Woche seien alle Mieter der drei Siedlungen angeschrieben worden, teilte ein Bima-Sprecher am Montag mit. Sämtliche Unterlagen, die bei der Mieterversammlung am 3. September präsentiert wurden, seien dem Info-Schreiben beigefügt.

In den folgenden Wochen werde das Bremer Umweltinstitut kontinuierlich in allen insgesamt 269 Wohnungen in den drei Siedlungen Proben entnehmen. Die Untersuchungen seien voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen. In der Siedlung Alexandersfeld werden alle 97 Häuser (87 vermietet, 10 Leerstand) untersucht. In Ohmstede besitzt die Bima 118 Reihenhäuser, davon sind 82 vermietet, drei stehen leer. In Brokhausen (Ofen) werden von ursprünglich 161 Reihenhäuser 75 vermietete und vier Leerstehende untersucht. Die 82 bereits verkauften Wohnungen sind nicht für eine Beprobung vorgesehen.

Infos für Käufer

Käufer von Bima-Häusern, können sich bei Fragen zu einer möglichen Belastung ihrer Häuser an die Hauptstelle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wenden.

Die Anschrift lautet Hauptstelle Magdeburg, Geschäftsbereich Verwaltungsaufgaben, Otto-von-Guericke-Straße 4, 39104 Magdeburg. E-Mail: va-magdeburg@bundesimmobilien.de.

Die Fachleute des Umweltinstitutes entnehmen die Staubproben nach Bima-Angaben im Dachbodenbereich sowie im darunter liegenden Wohnbereich. „In Abhängigkeit von den Analyseergebnissen auf dem Dachboden werden die im Wohnbereich gewonnenen Proben untersucht“, teilt die Bima weiter mit. Für jedes Haus erstelle das Institut anschließend ein Einzelgutachten einschließlich individueller Handlungsempfehlung.

Das weitere Vorgehen ergebe sich aus den Ergebnisanalysen der Stoffe Lindan, PCP und PCN (Chlornaphtalin). Bei der Festlegung der Maßnahmen würden insbesondere die Vorgaben der PCP-Richtlinie sowie die Richtwertlisten des Umweltbundesamtes zugrunde gelegt.

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Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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