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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Blindgänger erfolgreich entschärft

22.01.2019

Oldenburg Eine Bombe amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Montag Oldenburg in Atem gehalten. Der Blindgänger war am Vormittag bei Arbeiten auf dem Fliegerhorst gefunden worden. Ein Einsatzstab beschloss, die Bereiche um den Fundort (zwischen ehemaligem Kino und Tanklager) zu evakuieren. 7300 Bürger wurden am Nachmittag aufgefordert, am Abend ihre Häuser zu verlassen. Auch die Grundschulen Alexandersfeld und Dietrichsfeld sowie die Kindergärten St. Christopherus (Brookweg), Eupener Straße und Schinkelstraße waren betroffen.

Gegen 18 Uhr hatten Polizei und Feuerwehr begonnen, die Straßenzüge im Stadtnorden zu sperren. Rund 170 Betroffene – darunter auch zahlreiche Kinder – nutzten eine Unterkunft, die das Deutsche Rote Kreuz im Neuen Gymnasium errichtet hatte. Die Stimmung war entspannt, etliche nutzten die Feldbetten, um sich auszuruhen. Bedauert wurde, dass außer den Getränken kein Imbiss angeboten wurde. Dies sei von der Stadtverwaltung nicht vorgesehen, hieß es.

Während der Entschärfung gab es einen kurzen Knall. Ein Zünder musste gesprengt werden, wie am späten Montagabend bekannt wurde. Zur Entschärfung war ein Team um Munitionsfacharbeiter Hans Mohr angerückt.

Gegen 21.45 Uhr kam die erlösende Nachricht im Neuen Gymnasium an: Die Bombe ist entschärft. Die Straßensperrungen wurden aufgehoben, die Menschen konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Alle Schulen und Kindergärten sind am Dienstag normal geöffnet, teilte ein Sprecher der Stadt am Montagabend mit.

Insgesamt waren 220 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe und Mitarbeiter des Zentralen Außendienstes der Stadtverwaltung in die Evakuierung eingebunden. Auch das Technische Hilfswerk unterstützte die Arbeiten am Montagabend.

Die Stadt hat in den vergangenen zwei Jahren Millionen in die Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst investiert. Auf dem Areal, das im Zweiten Weltkrieg wegen der militärischen Nutzung wiederholt Ziel von Luftangriffen der Alliierten war, wurden deutlich mehr Munitionsreste gefunden als erwartet.

Alle von der Evakuierung betroffenen Straßen: Alexandersfeld, Alexanderstraße, Am Alexanderhaus, Amsterdamer Ring, Aschhauser Weg, Banater Weg, Behrens-Ring, Berliner Straße, Birkenhof, Brookweg, Brüsseler Straße, Buchenhof, Bürgerbuschweg, Egerstraße, Eiffelstraße, Eupener Straße, Friedlandstraße, Glatzer Straße, Görlitzer Straße, Gristeder Straße, Gropiusstraße, Haager Straße, Hagelmannsweg, Haßforter Straße, Heideweg, Heidkamper Weg, Hofstraße, Hugo-Eckener-Straße, Kattowitzer Straße, Königsberger Straße, Kopenhagener Straße, Le-Corbusier-Straße, Leichtenburger Straße, Londoner Straße, Luxemburger Straße, Maienweg, Mansholter Straße, Mies-van-der-Rohe-Straße, Mittelweg, Osloer Straße, Pariser Straße, Rauhehorst, Rübezahlstraße, Schinkelstraße, Schlüterstraße, Schmälkamp, Semperstraße, Stockholmer Straße, Tautstraße, Tilsiter Straße, Tondernstraße, Torsholter Straße, Westersteder Straße, Wieferlsteder Straße, Wiener Straße, Züricher Straße

Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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