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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Vereine profitieren von Strafverfahren

16.07.2018

Oldenburg Fast eine halbe Million Euro ist im vergangenen Jahr an gemeinnützige Vereine und Stiftungen in der Stadt Oldenburg gegangen. Dieses Geld – 460 000 Euro – stammt nicht aus Fördertöpfen, sondern von Straftätern.

Das niedersächsische Justizministerium hat jetzt eine Aufstellung veröffentlicht, die alle Geldauflagen (auch Bewährung) aus Straf-, Ermittlungs- und Gnadenverfahren ausweist. Bedeutet: Staatsanwaltschaften und Gerichte können etwaige Verfahren einstellen und den Beschuldigten eine Geldauflage erteilen – welche Vereine und Einrichtungen dieses Geld erhalten sollen, obliegt den Richtern und Staatsanwälten.

Nutznießer waren 2017 in besonderem Maße die Stiftung Opferhilfe mit 217 130 Euro, der Verein „Ol-Go Hand in Hand“ mit 35 695 Euro und die Konfliktschlichtung e.V. (Täter-Opfer-Ausgleich) mit 35 100 Euro.

Ebenfalls Zuweisungen – in der Hauptsache von Oldenburger Staatsanwaltschaft und Gerichten – in fünfstelliger Höhe erhielten laut Aufstellung der regionale Opferhilfefonds (27 050 Euro), der deutsche Kinderschutzbund in Oldenburg (24 300 Euro), Pro Familia (15 000 Euro), Wildwasser e.V. (11850 Euro) und die Oldenburger Katzenhilfe (10 860 Euro). „Ich finde es gut, dass die Geldzahlungen für wohltätige Zwecke eingesetzt werden“, so die Oldenburger Abgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann (MdL) zur NWZ. Gemeinnützige Vereine und Initiativen können sich in ein entsprechendes Verzeichnis (Antragsformular über die Internetseite des Oberlandesgerichtes Oldenburg, siehe Link) aufnehmen lassen, das Richter und Staatsanwaltschaften einsehen und aus dem sie mögliche Empfänger auswählen. Eine Aufnahme in diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf eine Zahlung.

Weitere Empfänger in Oldenburg

Aids-Hilfe: 5900 Euro, Bewährungshilfe e.V.: 18500 Euro, Kids Aktiv: 1100 Euro, Bezirksverband Oldenburg: 3050 Euro, Deutsche Verkehrswacht: 5000 Euro, Eltern und Freunde Schule Borchersweg: 100 Euro, Elterninitiative krebskranker Kinder: 1550 Euro, Ev. Kita Nikolai: 200 Euro, FV Autonomes Frauenhaus: 750 Euro, Trägergesellschaft Tierheim OL: 1300 Euro, Gemeinnützige Werkstätten: 500 Euro, Hospiz St. Peter: 7470 Euro, IBIS: 900 Euro, Johanniter-Unfall-Hilfe: 1100 Euro, Kath. Grundschule Eversten: 400 Euro, Kriminalpädagogischer Verein OL: 1500 Euro, Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen: 500 Euro, Lebenswerkstatt: 2900 Euro, Marius-Eriksen-Stiftung: 300 Euro, McDonald’s Kinderhilfe Stiftung: 700 Euro, Nabu OL: 9000 Euro, Oldenburger Tafel: 3940 Euro, Rose 12: 6045 Euro, Schule an der Kleiststraße: 3300 Euro, Jugendgerichtshilfe: 2110 Euro, STEP: 6400 Euro, Stiftung Hospizdienst: 3650 Euro, Stiftung pro mente: 1500 Euro, Tierheim Oldenburg: 350 Euro, Tierschutzverein Oldenburg: 4600 Euro, Verein zur Verhütung von Kindesmisshandlung: 600 Euro


Liste unter   bit.ly/listeolg 
Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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