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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

So laufen die Ermittlungen in Oldenburg jetzt weiter

21.04.2018

Oldenburg Zahlreiche Bekundungen der Erleichterung, aber auch der Wut auf den mutmaßlichen Täter erreichten die NWZ-Redaktion nach der vorläufigen Festnahme des sogenannten „Messerstechers“ aus der Bergstraße. Mit der angeordneten Untersuchungshaft des 29-jährigen Deutschen aus Oldenburg, der am Abend des 9. März aus nach wie vor ungeklärten Gründen auf einen 17-jährigen Schüler eingestochen haben soll, endet die Arbeit der Behörden aber noch lange nicht. „Sie nimmt nun einen anderen Verlauf“, sagt da Polizeisprecher Stephan Klatte.

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Die eigens eingesetzte Ermittlergruppe (EG) „Berg“ besteht aus zehn Profis unterschiedlicher Fachkommissariate – diese hatten wie berichtet nicht nur Spuren verfolgt, sondern auch verdeckt ermittelt, um weitere Indizien zu sammeln. Bei letzteren handelt es sich also nicht um endgültige Beweise, sehr wohl aber um klare Anhaltspunkte. „Aufgrund bestimmter Tatsachen besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass der Beschuldigte die ihm zur Last gelegte Tat begangen hat“, so heißt es von der Oldenburger Staatsanwaltschaft auf NWZ-Nachfrage. Sprich: Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen spricht anscheinend sehr viel dafür, dass der festgenommene Tatverdächtige der seit rund sechs Wochen gesuchte Täter des versuchten Tötungsdeliktes ist. Dennoch sei „stets die Unschuldsvermutung zu berücksichtigen“, so Staatsanwalt Torben Tölle.

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In den nächsten Wochen müssen zur Verifizierung zahlreiche Daten zur Person und dem Geschehen abgeglichen, alte wie neue Spuren geprüft und weiter ausgewertet werden – diesmal aber mit einem völlig neuen individualisierten Ansatz. Sind alle nötigen Ermittlungen abgeschlossen und kann somit eine Anklage erhoben werden, wird eine Gerichtsverhandlung auch dann erst terminiert.

Bis dahin kann die ausgelobte Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des tatsächlichen Täters führen, natürlich auch noch nicht ausgezahlt werden. 5000 Euro hat Polizeipräsident Johann Kühme dafür versprochen, rund 8000 Euro kamen überdies von einer privaten Initiative um Knut Hoppe zusammen.

Der Oldenburger Floristenmeister verspüre jetzt eine „Beruhigung bis gewisse Entspannung, dass die Familie des 17-Jährigen sich nun um sich selbst kümmern kann“, wie er sagt. „Jetzt drücken wir die Daumen, dass das Opfer 100-prozentig genesen kann.“ Der Schüler ist nach mehreren Notoperationen aktuell zumindest außer Lebensgefahr. Wann und an wen indes die versprochene Belohnung – noch am Freitag wollten sich weitere Spender daran beteiligen – ausgezahlt werde, richte sich ganz nach den Bedingungen der Polizei und einer vollends geklärten Täterschaft.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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