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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

So wird in Oldenburg auch an Bello und Co. gedacht

08.12.2018

Oldenburg Im Ernstfall muss alles ganz schnell gehen. Damit Rettungssanitäter, die per Notruf alarmiert wurden, beim Betreten einer Wohnung auch sofort wichtige Informationen über den Patienten bekommen, gibt es die grün-weiße Notfalldose. Sie wird in den Kühlschrank gestellt, Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank zeigen den Rettungskräften, hier ist man für den Notfall vorbereitet.

Der Präventionsrat Oldenburg hat viel für diese Notfalldosen geworben, über seinen Förderverein 500 Dosen eingekauft, die nun in Kooperation mit der Stadt im Bürgerbüro-Mitte am Pferdemarkt für je 2 Euro verkauft werden.

Auch der Tierschutzverein Oldenburg ist sofort hellhörig geworden. Denn: „Die Notfalldose kann für Haustiere ebenfalls überlebenswichtig sein“, weiß Andreas Hohls, der seit acht Jahren das Tierschutztelefon betreut. Auf dem Zettel mit den Infos für die Rettungskräfte ist nämlich auch Platz für Hinweise zum Haustier (Besonderheiten und wer sich im Ernstfall kümmern kann). „Wichtig! Denn oft verkriechen sich Hund oder Katze, während ihr Frauchen oder Herrchen medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden, irgendwo in der Wohnung“, so Hohls. Er hat es schon mehrfach erlebt, dass Tierschützer mit Hilfe der Polizei in Wohnungen eindringen mussten, um fast verhungerte Tiere zu retten. Gerade auch für allein stehende Menschen sei die Notfalldose wichtig, findet Hohls.

Der Tierschutzverein Oldenburg hat nun spontan 150 dieser Dosen gekauft. 50 davon sollen über die Tier-Tafel Oldenburg an deren Besucher kostenlos abgegeben werden. Weitere, zunächst 100 Dosen, kommen ins Tierheim, wo sie bei der Tiervermittlung nach einem Aufklärungsgespräch für 2 Euro ausgeben werden können.

„Je mehr, desto besser“, unterstreicht auch Wera Klein, Leiterin der Tier-Tafel, die Bedeutung dieser Idee der Notfalldosen. Und sie erklärt: „Unsere Besucher sind oft aus Alters- oder Gesundheitsgründen in finanzielle Schieflage geraten. Damit gehören sie in vorderer Linie zu dem Personenkreis, die aus Gesundheitsgründen Ersthilfe und in der Folge ihrer Rettung auch für das Tier Hilfe benötigen könnten.“

Zwei Drittel der notwendigen Tiernahrung für ihre Haustiere bekommen die berechtigten Bezieher von unterstützenden Leistungen zur Lebensführung alle 14 Tage samstags von 11 bis 13 Uhr in der Tier-Tafel, An den Voßbergen 51. Nächster Termin ist am 15. Dezember. Dann gehören auch die Notfalldosen zum Angebot.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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