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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Trio wegen Raubüberfällen vor Gericht

06.02.2019

Oldenburg Wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Drogenhandels in mehreren Fällen müssen sich seit Dienstag drei 19, 20 und 23 Jahre alte Männer aus Bremen vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Den Angeklagten werden mehrere Raubüberfälle auf Tankstellen und Spielotheken in Oldenburg und Bremen zur Last gelegt. Außerdem hätten sie massiv mit Drogen gehandelt. Die Angeklagten gaben an, vor den Taten vom Jobcenter gelebt zu haben.

Mit Messer bewaffnet

Das aber reichte an Geld nicht aus. Und so waren die drei jungen Männer laut Anklage auf die Idee gekommen, durch Raubüberfälle und Drogenhandel an das schnelle Geld zu gelangen.

Im Mai vorigen Jahres hätten sie, bewaffnet mit einem Messer, eine Tankstelle in Bremen überfallen und rund 700 Euro erbeutet. Es folgte ein Überfall auf die Westfalentankstelle an der Donnerschweer Straße in Oldenburg. Hier konnten die Täter 400 Euro erbeuten.

Danach war die Westfalentankstelle in der Nadorster Straße dran gewesen. Es folgten weitere Raubüberfälle auf Spielotheken in Oldenburg und Bremen. Das Trio ging arbeitsteilig vor. Einer kundschaftete das Tatobjekt aus, ein anderer fuhr das Fluchtauto. Für die jeweiligen Angestellten waren die Überfälle ein Albtraum. Nicht alles war professionell gewesen. In einem Fall war den Angeklagten die Klinge aus dem Messergriff gefallen. Das aber linderte nicht die Angst der Angestellten.

Festnahme Bremen

Schnell war den Ermittlungsbehörden in Oldenburg klar: Das wird eine ganze Raubserie. Ein Abgleich mit anderen Behörden ergab dann, dass auch Bremen zur gleichen Zeit von einer Raubserie heimgesucht wurde. Bei den einzelnen Fällen gab es Übereinstimmungen. In Bremen konnten die Angeklagten dann festgenommen werden. Haftbefehle wurden erlassen, doch dann wieder außer Vollzug gesetzt. Und das bei den schweren Taten, die den Angeklagten angelastet wurden.

Dass die Angeklagten dann aber doch ins Gefängnis mussten, dafür hatte die Oldenburger Justiz gesorgt. Am Dienstag zogen sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu einem internen Rechtsgespräch zurück. Es sollte ausgelotet werden, wie die Strafen für die Angeklagten aussehen könnten.

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