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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Statistik: Oldenburg: Raddiebe sorgen für hohe Kriminalitätsrate

30.08.2011

OLDENBURG In Oldenburg lebt es sich gefährlich. Diesen Rückschluss lässt zumindest eine Studie des Bundeskriminalamtes (BKA) zu, aus der das Nachrichtenmagazin „Focus“ vorab berichtete. Verglichen wurden alle 80 deutschen Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern. Oldenburg liegt in der Auflistung auf dem 27. Platz. Spitzenreiter sind Frankfurt, Hannover und Berlin.

Müssen die Oldenburger Angst in ihrer Stadt haben? „Dieser Meinung sind wir ganz und gar nicht“, sagt Kriminaldirektor Heinz Hensel, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion.

Für die Statistik sei die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten je 100 000 Einwohner als Gradmesser (Häufigkeitszahl) verwendet worden. Bei diesem in der Kriminologie üblichen Verfahren wird die Schwere der Delikte aber nicht berücksichtigt.

Morde und Totschlagsdelikte spielten in Oldenburg beispielsweise in den vergangenen Jahren keine Rolle in der Statistik. Dagegen, so Hensel, schlage in einer Fahrradstadt aber der Fahrraddiebstahl deutlich zu Buche. Der mache immerhin gut 14 Prozent aller in Oldenburg registrierten Straftaten aus. „Ohne diese hohe Quote würden wir viel weiter hinten im Großstädte-Vergleich liegen“, sagt Hensel, der den Zentralen Kriminaldienst leitet.

Diebstahlsdelikte bilden übrigens den Schwerpunkt der in Oldenburg registrierten Kriminalität. Im Vorjahr waren knapp 44 Prozent der bekannt gewordenen Taten Diebstähle. Neben den gestohlenen Fahrrädern ragt dabei der Ladendiebstahl hervor. „Wohnungseinbrüche machen hier nur einen geringen Teil der Taten aus“, weiß der Kriminaldirektor.

Acht Prozent aller Taten sind aber Körperverletzungsdelikte. Hensel: „Dahinter verbirgt sich aber auch nicht die große Gefährdung für die Bevölkerung. Denn meistens handelt es sich um Schlägereien unter Bekannten nach einem Kneipenbesuch oder einer gemeinsamen Feier.“

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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