• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Anklage gegen Todesschützen von Oldenburg erhoben

20.10.2017

Oldenburg Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat gegen einen 38-jähriger Mann aus Oldenburg Anklage wegen des Tatverdachts des vollendeten Totschlags, versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Oldenburg erhoben.

Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, am 27. Juli 2017 in der Nadorster Straße in Oldenburg in den Räumlichkeiten einer Firma im Rahmen einer Auseinandersetzung auf zwei männliche Personen im Alter von 60 und 65 Jahren mit einer Pistole Walther P22 geschossen zu haben. Grund für die Auseinandersetzung dürften einerseits geschäftliche Beziehungen und andererseits das Verschwinden des Sohnes des 60-Jährigen gewesen sein.

Hier lesen Sie alles zu den Schüssen an der Nadorster Straße

Weiter wird dem Angeschuldigten vorgeworfen, die beiden männlichen Personen durch Schüsse aus der Pistole attackiert zu haben, wobei er den 65-Jährigen getötet haben soll. Zudem soll er mit der Schusswaffe im weiteren Verlauf auch noch auf den 60-Jährigen eingeschlagen haben. Der Angeschuldigte soll zudem keine waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Pistole besessen haben.

Der Angeschuldigte hat sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen dahingehend eingelassen, dass er angegriffen worden sei und sich durch Schüsse und Schläge zur Wehr gesetzt habe. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.