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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Sek-Standort In Oldenburg: Neue Spezialkräfte noch 2018 einsatzfähig

03.03.2018

Oldenburg Der versprochene zweite niedersächsische SEK-Standort in Oldenburg werde „priorisiert betrieben“, heißt es auf NWZ-Anfrage aus dem Innenministerium. Rechneten die Kollegen der hiesigen Polizeibehörden – trotz anderslautender Hinweise aus der Landesregierung bereits im vergangenen Mai – „frühestens 2019“ mit ihnen, sollen die Spezialkräfte nun doch „noch im Laufe des Jahres 2018“ in der Huntestadt einsatzfähig sein. Der Umsetzungsprozess habe aktuell begonnen, die Beschaffung der erforderlichen Ausstattung sei beauftragt. Alles, um die Bereitschaft „frühestmöglich“ zu gewährleisten, wie es heißt.

Das SEK werde wie geplant in einer Gruppenstärke von bis zu 20 Personen auf dem Gelände der Polizeiakademie in Bloherfelde stationiert; für die dortigen Kollegen der Bereitschaftspolizei sei bereits eine alternative Unterbringungsmöglichkeit gefunden worden. Sobald der Auszug vonstatten gegangen sei, würde die „sach- und aufgabengerechte Ertüchtigung“, also der entsprechende Aus- wie Umbau, erfolgen. Noch nicht vollends geklärt scheint indes, welche Polizisten in den kommenden Monaten dann zu Spezialkräften qualifiziert werden – die Personalgewinnung (sowohl aus eigenen Reihen als auch anderen Bundesländern) sei noch in Gange. In Oldenburg freut man sich auf die dann möglicherweise schneller greifbare Unterstützung in schweren Einsatzlagen. Im vergangenen Jahr wurde das hannoversche Spezialeinsatzkommando insgesamt 24 Mal im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg eingesetzt. Besondere Aufmerksamkeit erzielte da vor allem der siebenstündige Polizeieinsatz im Lerigauweg (Eversten), wo ein 55-Jähriger zahlreiche Waffen gehortet hatte. Es dauerte einige Zeit, bis die Spezialisten in Oldenburg eintrafen. Dann aber ging alles ganz schnell.

Eine Garantie für künftige Soforthilfen gibt es nicht, da das SEK mit seinen dann zwei Standorten weiterhin die gesamte nordniedersächsische Region bedient. Dennoch: „Es ist ein Gewinn für die Region“, sagt Thomas Weber (neuer Leiter der Zentralen Kriminalinspektion), „und wir haben ja auch noch die Bereitschaftspolizei vor Ort, die unterhalb von SEK-Lagen schnell agiert.“

Das SEK ist spezialisiert auf Einsätze bei schwerster Kriminalität, hochriskanten Lagen sowie terroristischen Bedrohungs- und auch Anschlagszenarien.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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