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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Soziales: Sie werden aktiv, bevor etwas passiert

06.03.2020

Oldenburg „Der Erfolg von Präventionsarbeit ist schwer zu messen. Es geht darum, etwas zu tun, bevor etwas passiert. Das ist wie bei einer Brandschutzanlage. Ist die gut, fällt es auf – weil nichts passiert.“ So erklärte Melanie Blinzler, Geschäftsführerin der Geschäftsstelle des Präventionsrates Oldenburg (PRO), der jetzt sein 20-jähriges Bestehen in neuen Räumlichkeiten feierte, ihre Arbeit.

Ein wichtiges Ziel des Präventionsrates ist es, eine Zusammenarbeit der in der Stadt ansässigen Behörden, Dienststellen, Verbänden und anderer Institutionen im Sinne der Präventionsarbeit zu erreichen. Die bisherigen Resultate dieses Vorhabens bezeichnet der Vorsitzende Eckhard Wache als Erfolgsgeschichte. Lob für die Arbeit gab es zudem aus Hannover von Ministerpräsident Stephan Weil.

„Ich freue mich über das unglaubliche Engagement der beteiligten Behörden und Unternehmen, aber auch seitens der Bürger. Mittlerweile engagieren sich etwa 500 überwiegend Ehrenamtliche aus allen Altersgruppen für den Verein, die im Schnitt mehr als 100 Stunden im Jahr für die Prävention aktiv waren und sind“, so Wache.

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Als eines der Probleme, denen entgegengewirkt werden soll, nannte Blinzler die Zunahme an Hassnachrichten an Politiker und Privatpersonen im Netz. „Diejenigen, die nur zuschauen, bereiten die meisten Probleme. Ansonsten seien die Täter leicht in den Griff zu bekommen. Am 11. Februar, dem Safer Internet Day, haben wir ein Online-Training namens Love-Storm angeboten, das Strategien gegen Hassreden und sogenannte Shit-Storms aufzeigt“, sagte Blinzler.

„Solange Menschen miteinander reden, machen sie nichts Schlimmeres“, fasste Torsten Maus vom Förderverein des PRO eines der Grundprinzipien der Arbeit des Rates zusammen.

In diesem Jahr reagiere der PRO mit dem Thema „Demokratie und Prävention“ auf aktuelle Entwicklungen. Als Vorsitzender des Fördervereins des Präventionsrates ist Maus unmittelbar daran beteiligt, finanzielle Mittel für die Arbeit des Rates zur Verfügung zu stellen. „In den 20 Jahren des Fördervereins wurden 1,7 Millionen Euro für Prävention eingesetzt. Allein 800 000 Euro davon setzen sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen zusammen. Dieses Geld machte es unter anderem möglich, unsere neue Geschäftsstelle in der Rosenstraße zu eröffnen und dort Personal zu beschäftigen“, berichtete Maus. Großer Dank gelte außerdem der Stadt Oldenburg, welche als Hauptunterstützer des Präventionsrates sehr zu dessen Erfolg beigetragen habe.

Ein Indiz für die gute Arbeit des Rates sei laut laut Wache die Kriminalstatistik der Polizei, in der ein Gewaltrückgang erkennbar sei – im Jahr 2018 hätte sich die Kriminalitätsrate in Oldenburg sogar auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren befunden.

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