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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Jeder rote Punkt ist ein Unfall

19.02.2019

Oldenburg Ein roter Punkt in der Achternstraße, gleich 16 im Bereich zwischen Julius-Mosen- und Schloßplatz: Jede Markierung kennzeichnet einen Unfall mit Personenschaden. Der Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes visualisiert Zusammenstöße im Straßenverkehr, straßenscharf aufgeschlüsselt.

Dafür greift das Bundesamt auf Daten der Länder zurück, die wiederum von den einzelnen Polizeibehörden mit Angaben versorgt werden, erklärt Gerhard Kraski, Hauptsachbearbeiter im Bereich Verkehrsunfallstatistik. Das Bundesamt bereitet die Daten auf und stellt sie im Internet zur Verfügung. Die Ansicht lässt sich aufschlüsseln nach Unfällen mit Auto, Fahrrad oder Fußgängerbeteiligung, nach Blechschäden und Verletzten.

Polizei sucht Muster

Seit vergangenem September gibt es das Angebot und „es wird gut angenommen“, wie Kraski sagt – von Privatpersonen, Geschäftsleuten und Automobilclubs. „Die Spanne an Interessierten ist sehr breit“, weiß Kraski.

Die Unfallkarte vom Statistischen Bundesamt (das Laden kann einen Moment dauern): Suchen Sie Ihren Ort im Suchschlitz

Aber auch die Polizei selbst greift darauf zurück: „Wir können noch weitere Parameter anlegen“, sagt Stephan Klatte, Pressesprecher der Oldenburger Polizei. „Und zum Beispiel nach bestimmten Mustern suchen.“ So kann die Polizei nach einzelnen Straßen oder Uhrzeiten sortieren und nach Unfallschwerpunkten oder -zeiten analysieren. Denn die Auswertung bleibt in Polizeihand: „Was früher ganz klassisch mit Karte und Stecknadeln gemacht wurde, machen wir jetzt natürlich digital.“ Dafür muss die Polizei nicht jeden Unfall händisch übermitteln: „Das geht automatisch“, weiß Klatte. Die erfassten Daten werden aus dem System übertragen.

In Oldenburg kümmern sich eigens dafür eingesetzte Beamte um die Verkehrsunfälle der Stadt: Gut ein Dutzend gehören zum sogenannten Verkehrsunfalldienst. Und die haben alle Hände voll zu tun: Jährlich liegt die Zahl der Unfälle – vom Blechschaden bis zum schweren Verkehrsunfall – etwa bei 4000 bis 5000 über den Zeitraum von 2008 bis 2017.

5151 Unfälle in 2017

„Im vergangenen Jahr waren es 5151“, sagt Klatte. Die aktuellen Zahlen werden im Frühjahr bekannt gegeben, wenn die Polizei die Unfallstatistik für 2018 vorstellt. Dann werden die Daten auch an das Statistische Bundesamt weitergegeben, welches sie aufbereitet und über den Unfallatlas, der derzeit die Angaben für 2016 und 2017 enthält, weitergegeben.

Die Karte gibt es hier


Mehr Infos:   https://unfallatlas.statistikportal.de/ 
Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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