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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

21-Jähriger lebensgefährlich mit Messerstichen verletzt

11.08.2018

Oldenburg Nachdem er am Freitag durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden ist, schwebt ein 21-jähriger Syrer in Lebensgefahr. Vorausgegangen war ein Streit mit einem 23-jährigen Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit.

Wie die Polizei mitteilte war das spätere Opfer den ersten Ermittlungen zufolge gegen 11 Uhr mit dem Tatverdächtigen in den Räumen einer Arztpraxis in der Hans-Fleischer-Straße in Bümmerstede aus bislang nicht näher bekannten Gründen in einen Streit geraten. Nachdem die beiden Männer zunächst verbal aneinandergeraten waren, zog der 23-Jährige dann offenbar ein Messer und stach mehrfach auf seinen Kontrahenten ein.

Genauere Informationen zum Hintergrund und zum genauen Ablauf der Tat wollte die Polizei am Freitag mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht mitteilen. Polizeisprecher Stephan Klatte bestätigte auf Nachfrage lediglich, dass vor Ort ein Messer sichergestellt worden sei, das noch als Tatwaffe identifiziert werden müssen, und dass mehrere Zeugen die Tat gesehen hätten. Der tatverdächtige Iraker konnte noch am Tatort vorläufig festgenommen werden. Ob er sich stellte oder er festgehalten wurde, teilte Klatte nicht mit. Polizei und Staatsanwaltschaft haben nun die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.

Bereits im vergangenen Jahr hat es in Oldenburg ein schweres Messerattentat gegeben. Dabei hatte am 31. Mai mitten in der Fußgängerzone ein 22-jähriger syrischer Asylbewerber einen 33-jährigen Landsmann nach einem Streit erstochen. Obwohl das Gericht im Dezember den Vorfall als Totschlag bewertete, ging es beim Strafmaß über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus und verhängte lebenslange Haft.

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