• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Tragödie bei Flüchtlingsheim lässt viele Fragen offen

07.11.2018

Oldenburg Zwei Tage sind vergangen, seit in der Nähe der Kommunalen Gemeinschaftsunterkunft (KGU) Alte Färberei am Pophankenweg ein 28-jähriger sudanesischer Flüchtling erstochen wurde. Seither versucht die Polizei, mit Befragungen und der Auswertung gefundener Spuren, die Bluttat aufzuklären. Unklar ist vor allem nach wie vor, in welcher Beziehung das Opfer zum mutmaßlichen Täter, einem 25-jährigen Südsudanesen, stand. Auch warum, der Verdächtige, der in Edewecht gemeldet ist, sich bei der Unterkunft in Haarentor aufhielt, ist noch nicht geklärt.

Lesen Sie auch: Opfer lernte Deutsch und galt als bestens integriert

Unterdessen ist das Tatmesser, das die Spurensicherung noch in der Tatnacht gefunden hatte, zur weiteren Untersuchung im Landeskriminalamt in Hannover. „Bis da erste Ergebnisse vorliegen, wird es noch einige Tage dauern“, sagt Polizeisprecher Stefan Klatte.

Die Polizei Oldenburg befragt derweil die Mitarbeiter sowie die übrigen Bewohner der Unterkunft. Die stehen teilweise noch stark unter dem Eindruck der Ereignisse vom Sonntag. „Es gibt für die Bewohner eine psychologische Betreuung“, erklärt dazu Stadtsprecher Stephan Onnen. „Unsere Sozialarbeiter bieten den Bewohnern Gespräche an und ziehen auch Psychotherapeuten hinzu, um zu helfen, die Geschehnisse zu verarbeiten.“

Lesen Sie auch: Todesopfer nach Streit in Flüchtlingsunterkunft

Zurzeit leben 92 Menschen aus 18 Nationen sowie vier mit unbekannter Herkunft in der KGU Alte Färberei. Sie ist die derzeit einzige zentrale Unterkunft die die Stadt betreibt. Es ist geplant, die KGU zum 31. Dezember zu schließen. Die Bewohner ziehen dann zum Teil in eigene Wohnungen und dezentrale Unterkünfte, andere in eine neue KGU in der Gaußstraße.

Weitere Nachrichten:

Polizei | LKA | Polizei Oldenburg

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.