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29.07.2018

Oldenburg Die Wolkenwand war düster, die Amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes versprach ebenfalls nichts Gutes: Ein Unwetter sollte am Samstagabend gegen 18 Uhr von Westen her über Oldenburg ziehen – mit Hagel und Sturm im Gepäck. Tatsächlich regnete es, der Himmel grummelte, mehr passierte allerdings (glücklicherweise) nicht.

Die Polizei Oldenburg musste nach Angaben eines Sprechers lediglich wegen einem umgestürzten Baum ausrücken, die hiesige Feuerwehr sich um einen herunterhängenden Ast kümmern. Das war’s. Auch im Umland blieb es demnach ruhig.

Die Organisatoren des Kultursommers ließen dennoch Vorsicht walten, das Konzert von „Txarango“ begann aufgrund der Wetterlage mit Verspätung. Das Open-Air Kino fand wie geplant um 22:00 Uhr statt. Ebenso „Große Literaten im Schlossgarten“ um 21 Uhr und die „Horrornacht für Kids“ um 21 Uhr, berichtete KuSo-Sprecherin Bettina Stiller. Am Nachmittag waren wegen einer Unwetterwarnung zwei Veranstaltungen beim Kultursommer ausgefallen.

Anders sah die Situation in anderen Regionen Norddeutschlands aus: In Ostfriesland sowie dem Kreis Rotenburg an der Wümme wüteten schwere Unwetter, zahlreiche Bäume knickten um, der Bahnverkehr kam teilweise zum Erliegen. In Schillig brachen die Veranstalter den „Friesencross“ erstmals in seiner 15-jährigen Geschichte ab. Der Lauf führte teilweise durch das Watt – ein Ort, an dem man sich bei Blitz und Donner ganz sicher nicht aufhalten sollte.

Die Feuerwehren im Landkreis Leer mussten nach eigenen Angaben am Samstagabend mehr als 140 Mal ausrücken. „In Loga berichteten Anwohner davon eine Windhose gesehen zu haben. Die Schäden in einigen Bereichen sprechen ebenfalls dafür“, berichtet ein Behördensprecher. Vor allem seien aber Bäume entwurzelt und Straßen überflutet worden. Die Schäden hielten sich jedoch in Grenzen.

In Uplengen wurde ein fahrendes Auto von einem umgestürzten Baum getroffen. Die Insassen erlitten leichte Verletzungen.

Den von den Landwirten ersehnten Wetterumschwung brachte das Tief nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht und auch die Waldbrandgefahr wurde dadurch nicht gemindert. Der Regen sorgte am Samstag jedoch vorübergehend für Erfrischung. Nachts sollten die Temperaturen bei 17 Grad liegen. „Es ist nur ein kurzes Intermesszo“, sagte eine Sprecherin des DWD.

Am Sonntag würden wieder um die 30 Grad erreicht, am Montag und Dienstag sollen die Höchstwerte sogar auf 32 bis 35 Grad steigen. Erst ab Mitte der Woche kann das Wetter etwas unbeständiger werden und Regen bringen.

Halten Sie sich möglichst nicht im Freien auf, suchen Sie Schutz in Gebäuden.

Christian Ahlers
Redakteur
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2159

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