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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Blaulicht

Vergewaltiger muss 51 Monate in Haft

04.01.2019

Oldenburg Wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen hat das Oldenburger Landgericht am Donnerstag einen 23 Jahre alten Iraker aus Oldenburg zu insgesamt vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Damit bestätige die Berufungskammer weitgehend frühere Urteil des Amtsgerichtes. Das gestrige Urteil setzt sich aus mehreren Urteilen zusammen. Seit der Angeklagte in Deutschland lebt, begeht er den Ermittlungen zufolge Straftaten.

Der schwerste Vorwurf der zahlreichen Anklagen war eine Vergewaltigung. Eine 18-Jährige hatte den Angeklagten im Internet kennen gelernt. Es kam zu einem ersten Treffen, alles war harmonisch. Die junge Frau, die bei ihren Eltern wohnt, lud den Angeklagten dann zu sich nach Hause ein. Dort wollte er die 18-Jährige dann küssen, was diese aber energisch ablehnte. Sie brach zunächst den Kontakt zu dem Angeklagten ab. Er entschuldigte sich mehrmals und bat um eine Chance, die freundschaftliche Beziehung weiter zu führen. Die 18-Jährige willigte ein. Angeblich hatte der Angeklagte eine eigene Wohnung gefunden, die 18-Jährige sollte sich diese Wohnung ansehen. Dass es die Wohnung eines Bekannten des Angeklagten war, wusste sie nicht. Den Feststellungen zufolge vergewaltigte der Angeklagte die Frau dann in der Wohnung. Sie hatte sofort Anzeige erstattet. In WhatsApp-Nachrichten an die 18-Jährige entschuldigte sich der 23-Jährige. Und: Er gab in den Nachrichten die Vergewaltigung zu.

Im ersten Prozess vor dem Amtsgericht hatte der Angeklagte alles heruntergespielt. Eine Vergewaltigung bestritt er. Deswegen musste die 18-Jährige als Zeugin gehört werden. Ihre glaubhafte Aussage und das Geständnis des Angeklagten in den WhatsApp-Nachrichten ließen außer Schuld keinen anderen Schluss zu. Gegen das Vergewaltigungs-Urteil des Amtsgerichtes hatte der Angeklagte Berufung eingelegt. Gestern legte er ein Geständnis ab. Viel genutzt hat das dem Angeklagten aber nicht. Besonders verwerflich sei, dass der Angeklagte eine Vertrauenssituation ausgenutzt habe, sagte gestern der Vorsitzende Richter Torben Tölle.

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